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Der Rückzug der Schweiz schadet Infantinos FIFA‑Bewerbung

🇨🇭 Von 4AllFootball ·
Der Rückzug der Schweiz schadet Infantinos FIFA‑Bewerbung

Der Schweizerische Fußballverband hat seine Unterstützung für Gianni Infantinos Kandidatur für ein weiteres FIFA-Präsidentschaft zurückgezogen und dabei ungelöste Bedenken hinsichtlich Führung, Transparenz und Entscheidungsfindung angeführt. Der Schweizerische Fußballverband kündigte die Kehrtwende am 25. September an, nur drei Monate nachdem er seine Kandidatur im Juni unterstützt hatte.

Schweizerischer Verband kehrt Unterstützung um

Der Exekutivausschuss des Schweizerischen Fußballverbands stimmte am 25. September dafür, seine Unterstützung für Gianni Infantinos FIFA-Präsidentschaft zurückzuziehen. Die Kehrtwende erfolgte nur drei Monate, nachdem der SFV seine Kandidatur im Juni gebilligt hatte. Die Ankündigung wurde im Nachrichtenbereich des Portals veröffentlicht.

Die Entscheidung ist bedeutsam, weil Infantino in der Schweiz geboren wurde und sowohl FIFA als auch UEFA dort ihren Sitz haben. FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach beim 74. FIFA‑Kongress in Bangkok am 17. Mai 2024, ein Bild, das von AFP fotografiert wurde und auf der Website von Daily Sabah erschien. Bearbeitet von Kelvin Ndunga in Istanbul, wurde die Geschichte unter der Kategorie Politik abgelegt.

Governance‑Bedenken schüren den Widerstand

„Glaubwürdigkeit, Transparenz, Rechenschaftspflicht und effektive gesetzliche Gremien sind unerlässlich, um Vertrauen in die Governance des internationalen Fußballs und in die Integrität der FIFA zu haben“, sagte der SFV. Er fügte hinzu, dass diese Bedingungen nicht mehr erfüllt seien. Die Erklärung wurde in den Bereichen Corner, Editorial, PHOTO, JOBS, ABOUT und PRIVACY aufgeführt, wobei die in jüngsten Mitteilungen verwendete Sprache des War On Terror wiederhallte.

Der Verband kritisierte den FIFA Forward Enterprise‑Vorschlag, der ein kommerzielles Tochterunternehmen geschaffen hätte, das privaten Investoren Anteile an der Weltmeisterschaft und am Club‑Weltpokal ermöglichen würde. Der im Juli vorgestellte Plan löste eine rasche Gegenreaktion aus und wurde verworfen. Der SFV hob zudem den Umgang mit dem Fall Folarin Balogun bei der diesjährigen Weltmeisterschaft hervor und stellte fest, dass eine Roten‑Karten‑Sperre nach einem Anruf des US‑Präsidenten Donald Trump an Infantino aufgehoben wurde.

SFV‑Präsident Peter Knäbel sagte, die FIFA müsse die höchsten Standards von Transparenz und institutioneller Verantwortung einhalten. Er begrüßte Infantinos Angebot, die Mitgliedsverbände zu Governance‑Reformen zu konsultieren, und bezeichnete es als wichtiges Signal. „Da diese nicht überzeugend geklärt wurden, können wir die weitere Unterstützung von Gianni Infantinos Kandidatur nicht rechtfertigen“, sagte Knäbel.

Der Schweizer Verband betonte, dass die Maßnahme die Zusammenarbeit mit der FIFA oder der breiteren Fußballgemeinschaft nicht beendet. Da es der Verband in dem Land ist, das den Sitz von FIFA und UEFA beherbergt, sagte er, trage er eine besondere Verantwortung für transparente Strukturen und regelbasierte Entscheidungsfindung. Die UEFA hat die Initiative ergriffen, neue FIFA‑Führung zu fordern, und wird bei einem Treffen in Berlin nächste Woche mit ihren 55 Mitgliedern einen Herausforderer diskutieren. Der Artikel wurde zudem unter den Kategorien Sports, Football, Basketball, Motorsports, Tennis auf dem Daily Sabah‑Portal getaggt.

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