Bundesliga
Definitely der Wendepunkt: Atubolus Parade rettet Frankfurt im Derby
Definitely der Wendepunkt war Goalkeeper Noah Atubolus Parade, als er am Samstag im Rhein‑Main‑Derby den Elfmeter von Nadiem Amiri parierte und damit Eintracht Frankfurt einen 1‑0 Vorsprung sicherte, während Deutschland‑Trainer Jürgen Klopp das Geschehen verfolgte, wie Tobias Wentzell berichtete und analysierte die Bedeutung.
Frühe Führung und entscheidender Elfmeter
Can Uzun eröffnete das Spiel für Eintracht Frankfurt mit einem frühen Treffer, bevor Jonathan Burkardt kurz vor der Pause per Flachschuss das Ergebnis auf 2:0 ausweitete. In der 60. Minute traf Uzun erneut, diesmal per Direktschuss von einer Flanke von Mario Götze, und stellte den Endstand von 3:1 sicher.
Der Wendepunkt kam, als Nadiem Amiri im späten ersten Halbjahr per Elfmeter zum Ausgleich ansetzte, doch Goalkeeper Noah Atubolu sprang zur rechten Seite und parierte den Schuss, wodurch Frankfurt die Führung behielt. Der Vorfall wurde von Deutschland‑Trainer Jürgen Klopp beobachtet, wie Tobias Wentzell berichtete.
Atubolus Rekord und Ausblick
Mit dieser Parade verlängerte Atubolu seine Serie auf sechs hintereinander gehaltene Strafstöße in der Bundesliga – ein neuer Rekord nach zuvor fünf. Seine Save‑Quote von 66,7 Prozent ist die höchste unter Torhütern, die mindestens drei Elfmeter konfrontiert wurden, und nur Marvin Ducksch, Loïs Openda (RB Leipzig) und Julian Weigl konnten bislang treffen.
Summary: Atubolu verlängert seine Serie auf sechs gehaltene Strafstöße. Der 24‑jährige Torwart, der von Freiburg ausgeliehen ist, wurde zuletzt im Derby gegen Mainz zum Helden.
„Ich war zuversichtlich und habe an meine Fähigkeiten geglaubt“, erklärte Atubolu gegenüber nach dem Spiel. Amiri fügte hinzu: „Noah versuchte, mich zu irritieren, aber das ist üblich. Normalerweise treffe ich, heute nicht.“ Trainer Adi Hütter bezeichnete den Stopp als „definitiv den Wendepunkt“ und lobte zugleich Burkards Treffer kurz vor der Pause.
Eintracht Frankfurt startete die Saison mit einem 3:3 Unentschieden gegen Union Berlin und einer 4:1 Niederlage gegen Augsburg, doch der Sieg gegen Mainz gibt Hoffnung auf einen europäischen Platz. Hütter, der bereits von 2018 bis 2021 die Mannschaft leitete, will den Aufstiegskurs fortsetzen.
Atubolu, der im Vorjahr mit Freiburg das Finale der UEFA‑Europa‑League erreichte, bleibt ein Schlüsselspieler für Frankfurt. Amiri, der in allen Wettbewerben zuletzt zehn Elfmeter verwandelte, verzeichnete sein letztes Fehlschießen im Februar 2024 gegen Augsburg.