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Champions League

Deco steuert Barcelonas Transfers unter La-Liga-Regel

🇪🇸

Sporting-Direktor Deco ist nach Barcelona zurückgekehrt, um unter La Ligas neuem 1:1-Finanzreglement die Kaderplanung für die nächste Saison abzuschließen – erstmals seit seinem Amtsantritt. Der portugiesische Manager verfügt nun über deutlich mehr Flexibilität auf dem Transfermarkt, nachdem der Verein die Umsetzung der Regel gesichert hat.

Im Camp Nou genießt Deco das volle Vertrauen von Präsident Joan Laporta und dem Vorstand. Insider beschreiben seine Position als eine der wichtigsten des Klubs in diesem Sommer. Dieses Vertrauen folgt auf zwei Transferfenster, in denen die sportliche Leitung einen positiven Saldo erzielte und gleichzeitig das Team stärkte.

Barcelona stehen voraussichtlich mehr als 100 Millionen Euro für Neuverpflichtungen zur Verfügung – ohne Einnahmen aus Spielerverkäufen. Ein Hauptziel ist der Ersatz von Robert Lewandowski durch einen neuen Mittelstürmer. Der Klub beobachtet weiterhin Julián Álvarez, trotz der Konkurrenz von Atlético Madrid.

Deco hat bereits zwei Transfers in diesem Monat abgeschlossen. Anthony Gordon wechselte für 70 Millionen Euro plus zehn Millionen mögliche Bonuszahlungen und setzte sich dabei gegen Bayern München durch. Zudem wurde Hamza Abdelkarims Leihe in einen endgültigen Transfer für 1,5 Millionen Euro umgewandelt.

Ausgehende Transfers stehen kurz vor dem Abschluss. Iñaki Peña wird zu Panathinaikos wechseln, während Ansu Fati kurz vor einem dauerhaften Abgang steht. Diego Kochen wird für eine Leihe an den dänischen Verein Lyngby abgegeben.

Decos erste Sommer unter seiner Führung brachte Dani Olmo und Pau Víctor – beide Transfers werden intern positiv bewertet. Zudem wurde die Torhüterposition mit der Verpflichtung von Joan García für 25 Millionen Euro gestärkt, der sich mittlerweile als Stammtorwart etabliert hat.

Marcus Rashford kam als Leihspieler und lieferte trotz begrenzter Startelf-Einsätze beachtliche Leistungen. Roony Bardghji wurde für eine moderate Ablöse verpflichtet und könnte diesen Sommer entweder dauerhaft oder auf Leihbasis den Verein verlassen, um seine Entwicklung voranzutreiben.

In den letzten beiden Sommern gelang es der sportlichen Leitung, die finanzielle Nachhaltigkeit zu wahren, das Team zu verstärken und Kernspieler zu verlängern. In diesem Sommer hat Deco nun die Chance, Hansi Flicks Projekt mit größerer finanzieller Freiheit und einem Budget von über 100 Millionen Euro voranzutreiben.

Da Barcelona kürstlich errungene Titel verteidigen und in der Champions League ernsthaft angreifen will, lastet ein großer Druck auf Decos Abteilung. Die Ambitionen des Vereins hängen nun davon ab, unter dem wiederhergestellten 1:1-Reglement eine durchschlagende Transferstrategie umzusetzen.

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