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David Raum verurteilt bittere Champions‑League‑Klatsche nach Como

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
David Raum verurteilt bittere Champions‑League‑Klatsche nach Como

In der traumhaften Kulisse des Comer Sees zeigte sich die dunkle Miene von DFB‑Profi David Raum, als RB Leipzig nach einer 4:1‑Niederlage gegen Emporkömmling Como 1907 eine bittere Champions‑League‑Klatsche erlitt. Vor rund 900 mitgereisten RB‑Fans musste der Kapitän die bittere Pleite verkraften und später unmissverständliche Worte finden.

Tragisches Spiel in Como

Das Spiel begann mit einem frühen Treffer von Martin Baturina in der 15. Minute, gefolgt von einem Treffer von Tasos Douvikas in der 38. Minute. Assane Diao erhöhte in der 54. Minute, während Maximo Perrone das Ergebnis in der 90. Minute endgültig auf 4:1 stellte. RB Leipzigs einziger Treffer kam von Andrija Maksimovic in der 58. Minute, ein Ehrentreffer, der das Ergebnis nicht wendete. Das Stadion von Como 1907 fasst 11.000 Plätze und war seit Wochen ausverkauft, wobei Klubpräsident Mirwan Suwarso und weitere Führungskräfte ihre Sitzplätze an 70 Fans, geboren 1950 oder früher, abgaben. Die Kulisse war traumhaft, das Spiel jedoch ein Alptraum für die Gäste aus Leipzig.

Rund 900 RB‑Fans reisten mit dem Team nach Como, um das Spiel zu unterstützen, und wurden nach der Niederlage von Raum persönlich bedankt. Die dankbaren Fans wurden von Raum für ihre Unterstützung gelobt.

Raums klare Worte und Trainerreaktion

Nach dem Spiel meldete sich Kapitän David Raum bei und erklärte: „Das fühlt sich gerade echt kacke an. Wir haben heute ordentlich einen auf den Deckel gekriegt.“ Ein Wort des Kapitäns, das die Enttäuschung des gesamten Teams widerspiegelte.

Der 28‑jährige Nationalspieler verwies zudem darauf, dass das Team schnell reagieren müsse, nachdem es bereits am vergangenen Wochenende eine 1:3‑Niederlage gegen Werder Bremen in der Bundesliga erlitten hatte. Die Niederlage gegen Werder Bremen hatte bereits Zweifel an der neuen Führung geweckt.

Trainer Martin Demichelis, der erst kürzlich die Leitung übernommen hatte, bestätigte den harten Tag und sagte: „Der Gegner war viel besser als wir. Es ist schwer, gute Dinge zu finden, wenn du 1:4 in der Champions League verlierst.“ Bei der Analyse betonte er, dass die Untersuchung nicht nur taktisch, sondern auch mental erfolgen müsse.

Der frühe Druck auf den argentinischen Trainer wächst, denn bereits in der letzten Champions‑League‑Teilnahme blieb Leipzig nach dem ersten Spieltag punktlos und schloss mit nur einem Sieg aus acht Spielen ab. Damit bleibt die Frage offen, ob Leipzig in den kommenden Spielen die dringend benötigte Wende schaffen kann.

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