Das feiert Uli Hoeneß Comeback von Jamal Musiala beim FC Bayern
Am Montagabend stand Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Rande des Festakts der Basketball-Abteilung des FC Bayern München und zeigte sich tief bewegt von Jamal Musialas Comeback. Der Spieler hatte am vergangenen Donnerstag im Champions-League-Auftakt gegen Bodö/Glimt das Führungstor 76 Sekunden nach der Pause erzielt, nachdem er nach zwei Zusammenbrüchen in der Vorbereitung wieder in der Startelf stand.
Hoeneßs emotionale Reaktion
Hoeneß erinnerte sich daran, dass er bereits vor Wochen seine Nähe zu Musialas Situation betont hatte. „Ich habe ja schon vor Wochen gesagt, wie sehr mir das nahegeht“, sagte er, und fügte hinzu, dass er sich wahnsinnig über die Leistung gegen die norwegische Mannschaft und das erzielte Tor gefreut habe.
Musialas entscheidendes Führungstor
Im 5:0‑Sieg gegen Bodö/Glimt zeigte Musiala nicht nur seine technische Klasse, sondern bewies auch mentale Stärke. Sein Tor, das nur 76 Sekunden nach der Pause fiel, wurde von Hoeneß als „natürlich unnachahmlich“ bezeichnet, weil er im engsten Raum drehen und sofort schießen könne.
Ausblick und Trainerlob
Die beiden Zusammenbrüche in der Vorbereitung hatten Zweifel geweckt, doch Trainer Vincent Kompany setzte Musiala von Anfang an in die Startelf. Hoeneß lobte den „Superjob“, den Kompany leiste, um den jungen Spieler aufzubauen und zu unterstützen. Hoene sah das Potenzial sofort.
Hoeneß betonte, dass Musiala manchmal selbst denke: „Das ist schon mutig, ihn nach der Situation, die wir erlebt haben, gleich wieder einzusetzen.“ Er fügte hinzu, dass die Mannschaft jetzt hoffen müsse, dass Musiala gesund bleibt, und wies darauf hin, dass er selbst nicht im direkten Kontakt zu dem Spieler stehe.
Das emotionale Echo am Rande des Festakts verdeutlicht, wie stark Musialas Comeback die Stimmung im Verein prägt und welche Rolle die Führungsebene dabei spielt.