LIVE
Keine Live-Spiele
🌍 Andere Regionen

DACH
Britische Inseln
Iberia
Scandinavië
Balkan
Baltische Staten
Centraal en Oost-Europa
Mediterraan
Benelux
Andere Länder


ONE GAME. ONE COMMUNITY. ALL TOGETHER.
← Zurück zu Artikeln

Cristiano Ronaldo wirft Nationaltrainer Jesus wegen Eklat Wortbruch an

🇵🇹 Von 4AllFootball ·
Cristiano Ronaldo wirft Nationaltrainer Jesus wegen Eklat Wortbruch an

Im portugiesischen Teamquartier, kurz nach dem 2:1‑Sieg gegen Norwegen, brach Cristiano Ronaldo das Schweigen und erklärte, warum er das Trainingslager verließ. Der 41‑jährige Kapitän entschuldigte sich bei Mitspielern und Fans und stellte eine Bedingung für sein Comeback im Nationalteam. In einem langen Statement schilderte er die Hintergründe des umstrittenen Abzugs und forderte Klarheit.

Ronaldo erhebt schwere Vorwürfe gegen Nationaltrainer Jorge Jesus und spricht von einem absoluten Vertrauensbruch. „Trotz des absoluten Vertrauensbruchs seitens des Trainers – was Zeugen dieser Gespräche bestätigen können – hätte ich das nicht tun dürfen“, schrieb er. Er betont, dass Zeugen die Gespräche bezeugen können und dass die Wortbruch‑Situation für ihn untragbar sei.

Gleichzeitig übernimmt Ronaldo die alleinige Verantwortung für sein Handeln. „Ich hatte das Gefühl, dass mein Verbleib von diesem Moment an der Mannschaft nur geschadet hätte“, erklärte er. „Wenn ich mich nicht mehr als nützlich empfinde, packe ich meine Sachen und gehe.“ Diese Worte untermauern seine Entscheidung, das Lager zu verlassen.

Verfügbarkeit nach möglicher Sperre

Ronaldo rechnet mit einer Sanktion des portugiesischen Fußballverbands und betont, dass er nach Ablauf einer etwaigen Sperre wieder zur Verfügung stehen will. Er betont, dass er körperlich fit sein und für seinen Verein Al‑Nassr spielen müsse, um Tore zu erzielen. Sollte dies der Fall sein, sei er bereit, für die Nationalmannschaft zu kämpfen und zu gewinnen, wie er es bislang immer getan habe.

Der Auslöser des Eklats war das 2:1‑Ergebnis gegen Norwegen, bei dem Ronaldo nicht eingesetzt wurde. Kurz darauf verließ er das Teamquartier, was in der vergangenen Woche zu seiner Abreise führte.

Nationaltrainer Jorge Jesus zeigte sich trotz des Vorfalls offen für eine Rückkehr des Kapitäns. „Für mich ist Cris bei der nächsten Nominierung – sofern er bei Al‑Nassr spielt – ein Kandidat für den Kader“, sagte Jesus. Er fügte hinzu, dass Ronaldo zurückkehren könne, wenn er dies wolle.

Jesus' Reaktion und Hintergrund

Der 72‑jährige Trainer hatte Ronaldo in der vorigen Saison bei Al‑Nassr trainiert und den Klub zur Meisterschaft geführt. Jesus bezeichnete das Missverständnis als leicht zu klären. Er betonte, dass er bereit sei, die Situation zu bereinigen.

Ronaldo verfügt über 234 Länderspiele und 146 Tore für Portugal – beides Rekordzahlen im internationalen Fußball. Diese Statistiken unterstreichen seine Bedeutung für die Nationalmannschaft.

Portugal gewann in den letzten vier Nations‑League‑Spielen, davon drei ohne Ronaldo, und qualifizierte sich frühzeitig für das Viertelfinale. Der Erfolg zeigt, dass das Team trotz der Kontroverse weiterhin stark auftritt.

Diskussion (0)

Internationale Diskussion — Reaktionen von Fußballfans aus allen Ländern kommen hier zusammen. Nutze die Übersetzen-Schaltfläche bei fremdsprachigen Reaktionen.

Sei der Erste, der reagiert!

Reagieren Sie auf diesen Artikel

Wählen Sie einen Anzeigenamen — Ihr echter Name ist nicht erforderlich

Ihr Anzeigename wird angezeigt, Ihre E-Mail nie. Privacy

← Zurück zu Artikeln