CR7 wirft Trainer Jorge Jesus heftige Vorwürfe entgegen
Der 41‑jährige Cristiano Ronaldo, besser bekannt als CR7, hat ein umfangreiches Statement veröffentlicht, in dem er schwere Vorwürfe gegen den Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft, Jorge Jesus, erhebt und zugleich seine zukünftige Entscheidung bezüglich der Selecao ankündigt. In dem Schreiben wiederholte er: „Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe für meinen Abschied von der Nationalmannschaft sagen.“
Ronaldo veröffentlicht XXL‑Statement
Etwa eine Woche nach seiner ersten Äußerung veröffentlichte Ronaldo ein XXL‑Statement mit über 1.700 Wörtern auf seinen sozialen Kanälen. Darin schilderte er ausführlich die Vorfälle, die zu seiner vorzeitigen Abreise von den Länderspielen geführt hatten. Das Dokument wurde von Octavio Passos (Getty Images) fotografisch begleitet.
Spekulationen über Trainer Jorge Jesus
Der portugiesische Journalist Rui Santos berichtete für CNN Portugal, dass CR7 nie wieder für Portugal auflaufen wolle, solange Jorge Jesus Trainer bleibt. Ronaldo ging in seinem Statement ausdrücklich auf diese Spekulationen ein und wies sie zurück, indem er betonte, dass er bereit sei, weiterzuspielen, sofern er körperlich fit ist.
Absprachen für die aktuelle Länderspielperiode
Für die zuletzt absolvierte Länderspielperiode gab es klare Absprachen mit Trainer Jesus: Ronaldo sollte nur das erste und das letzte von vier Spielen einsetzen. Jesus wollte ihn wegen Belastungssteuerung bei den beiden Auswärtspartien außen vor lassen und schlug vor, dass Ronaldo nicht mit der Mannschaft reist, sondern sich in Portugal erholt. Als Kapitän lehnte Ronaldo diesen Vorschlag ab und erklärte: „Ich konnte die Mannschaft nicht als Kapitän vertreten und gleichzeitig zu Hause bleiben.“
Portugal: Art des Abschieds von Ronaldo spaltet Meinung
Zukünftige Teilnahme, wenn fit
Ronaldo betonte, dass er, sobald er körperlich fit ist und nach Verbüßung einer Sperre, für seinen Verein spiele, Tore schieße und anschließend für die Nationalmannschaft zur Verfügung stehe. Er wolle seine bisherige Bilanz von 234 Länderspielen weiter ausbauen, sofern die Bedingungen stimmen.
Empfehlung für Verbandsposten
In seinem offenen Brief empfahl Ronaldo dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands die Berufung eines 72‑jährigen Kandidaten, den er für die richtige Wahl halte. „Ich habe dem Präsidenten gesagt, dass das in meiner Meinung die richtige Wahl wäre“, schrieb er.
Portugal ohne Ronaldo im Viertelfinale, Zirkzee führt Niederlande an
Abschließend versicherte Ronaldo, dass er „zu gegebener Zeit“ allen Portugiesen die wahren Gründe für seinen Abschied von der Nationalmannschaft offenlegen werde, wobei seine endgültige Entscheidung nach der WM 2026 noch aussteht.