Covid‑Skandal in der Schweizer Nationalmannschaft: Embolo ausgeschlossen
Im Schweigen der Umkleidekabine von Skopje richten die Augen der Schweizer Spieler sich auf zwei leere Plätze: die von Breel Embolo und Granit Xhaka, die wegen eines Falls von gefälschten Covid-Zertifikaten aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen wurden. Die Entscheidung, vor wenigen Stunden von dem Verband mitgeteilt, hat die Gruppe vor dem Spiel gegen Nordmazedonien erschüttert.
Neues Kapitel des Covid-Falls
Der Fall der gefälschten Covid-Zertifikate in der Schweizer Nationalmannschaft bekommt ein neues Kapitel. Auch Breel Embolo, nach Granit Xhaka, ist in die juristische Auseinandersetzung verwickelt, die mit der Nutzung gefälschter Dokumente während der Pandemie zusammenhängt.
Der Stürmer von Atlanta United war zunächst vom Cheftrainer Murat Yakin für die nächsten vier Spiele der Schweiz berufen worden, aber der Verband hat vor kurzem seine Ausschluss aus dem Kader ohne offizielle Angabe des Grundes mitgeteilt.
Laut der Schweizer Presse soll die Entscheidung mit der Verurteilung von Embolo im November 2025 zusammenhängen, als ihm eine Geldstrafe auferlegt wurde, weil er fälschlicherweise erklärt hatte, er habe sich einem Covid-Test unterzogen und dabei nicht authentische Zertifikate verwendet.
Embolo hat den Fehler eingeräumt, indem er sagte: "Ich habe verstanden, dass mein Verhalten nicht korrekt war, ich habe die Verantwortung übernommen".
Der Fall betrifft auch den Kapitän der Nationalmannschaft, Granit Xhaka, der bereits in den vergangenen Tagen wegen eines ähnlichen Vorfalls im Zusammenhang mit gefälschten Impfzertifikaten ausgeschlossen wurde. Der Mittelfeldspieler von Sunderland erklärte, er habe während der Pandemie “Momente von Angst und Zweifel” erlebt und sei “misstrauisch gegenüber dem Impfstoff” gewesen.
Die Schweiz, nach dem historischen Weg bis ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft, wird am Samstag in Skopje gegen Nordmazedonien antreten, ohne zwei ihrer wichtigsten Bezugspunkte. Embolo und Xhaka werden auch die kommenden Spiele gegen Schottland, Slowenien und das Rückspiel gegen Nordmazedonien verpassen.