Corona‑Probleme und Gewichts‑Mangel belasten die Nati vor Glasgow
Am Dienstagabend reist die Schweizer Nationalmannschaft, die Nati, nach Glasgow, um im Hampden Park zu spielen. Die Anreise war von einem Zwischenstopp in Zürich und einer verspäteten Landung um rund drei Stunden geprägt, weil die Airline wegen falscher Gewichtsberechnung nicht genug Treibstoff für einen Direktflug nach Nordmazedonien bereitstellen konnte. Während des Fluges klagte Trainer Murat Yakin über Druckausgleichs‑Probleme, die sein Gehör beeinträchtigten – ein bekanntes Problem des 52‑jährigen Nationalteam‑Chefs.
Corona‑Bedingte Turbulenzen und logistische Hürden
Nach den Corona‑Turbolenzen der letzten Tage und Wochen musste das Team am Montag bereits mit reisebedingten Unzulänglichkeiten zurechtkommen. Der notwendige Zwischenstopp in Zürich war die Folge von Unstimmigkeiten bei der Gewichtsberechnung seitens der Airline, wodurch das Flugzeug nicht ausreichend betankt werden konnte. Die verspätete Ankunft in Glasgow verzögerte zudem die Medienkonferenz, die schließlich mit Assistent Davide Callà anstelle von Murat Yakin begann.
Team‑News und Aufstellungsvorstellungen
Davide Callà erklärte, dass man noch über mögliche Wechsel entscheiden müsse, verwies aber auf die stabile Situation von Johan Manzambi, der nach dem Spiel gegen Nordmazedonien wohlauf sei. Verteidiger Nico Elvedi, der die Zeit im Flugzeug mit Gesellschaftsspielen verbrachte, äußerte sich optimistisch über die Gegner: „Sie spielen zuhause, die Fans werden sie pushen, das wird ein schwieriges Spiel.“ Callà ergänzte, dass das Spiel keine Prüfung, aber eine Herausforderung sei. Die mögliche Aufstellung der Schweiz lautet: Kobel; Athekame, Elvedi, Akanji, Rodriguez; Jashari, Freuler; Rieder, Manzambi, Ndoye; Amdouni. Für Schottland wird ein Team mit Ure im Sturm erwartet.