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Como 1907 aus Italien holt BVB-Flop Yan Couto – Transfer‑Gewinn für Dortmund
DeFodi Images/GettyImages – Der 24-jährige Brasilianer Yan Couto verließ den BVB Anfang August 2026 in Richtung Italien, was in Westfalen große Ernüchterung auslöste. Der im Sommer 2025 für stolze 20 Millionen Euro von Manchester City verpflichtete Rechtsverteidiger hatte bei Dortmund nie die Rolle des Stamm‑Reservisten überschritten.
Im Dortmunder Kader blieb er hinter Stamm‑Rechtsverteidiger Julian Ryerson zurück, obwohl er gute Ansätze zeigte. An Ryerson vorbeizukommen erwies sich trotz seiner Bemühungen als unmöglich, sodass er nach 62 Pflichtspielen, drei Toren und vier Vorlagen die Reißleine zog.
Finanzielle Details der Leihe
Como 1907 zahlte bereits eine fixe Leihgebühr von rund 3,5 Millionen Euro und übernimmt das komplette Jahresgehalt von geschätzten 5 Millionen Euro. Zusätzlich sicherte sich der italienische Erstligist eine Kaufoption in Höhe von 22 Millionen Euro, was die Transaktion zu einem klaren Transfer‑Gewinn für den BVB macht. INA FASSBENDER/GettyImages berichtete, dass die Leihe für Dortmund finanziell äußerst lukrativ konstruiert sei.
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Starker Start in Italien
Unter Como‑Trainer Cesc Fàbregas startete der Außen‑Rechtsverteidiger in den ersten drei Ligaspielen in der Startelf und sammelte sieben Punkte. Beim 4:1‑Erfolg gegen CFC Genua am vergangenen Freitag lieferte er einen feinen Steilpass, der Nico Paz zum 3:1‑Tor verhalf, und verfehlte nur knapp mit einem Schlenzer vom Ball die Torwinkel.
Ausblick auf mögliche Kaufoption
Angesichts seiner starken Auftritte ist es wahrscheinlich, dass Como die Kaufoption von 22 Millionen Euro im Sommer ausübt. Für den BVB würde das bedeuten, dass er zusammen mit den eingesparten Gehältern und der Leihgebühr ein sattes Plus erwirtschaftet. Zusätzlich hat Dortmund eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert.
Die Kombination aus Leihgebühr, Gehaltsübernahme und möglichem Verkaufspreis entlastet das BVB‑Budget massiv und könnte die anfängliche Ernüchterung in Westfalen in ein finanzielles Happy End verwandeln. So wird aus einem zunächst als Schadensbegrenzung geplanten Schritt ein echter Win‑Win‑Deal für beide Seiten.