Christian Eriksen verlässt Wolfsburg – nach Dänemark zu seiner Familie
Christian Eriksen und der VfL Wolfsburg haben am Mittwoch, den 23., eine gegenseitige Vertragsauflösung erzielt, wodurch der Vertrag des 34‑jährigen Spielers, der bis Juni 2027 lief, beendet wurde. Der dänische Mittelfeldspieler hatte die deutsche Mannschaft im September 2025 unterschrieben, und der Verein kündigte die Einigung in einer Erklärung am selben Tag.
Abstieg und Vertrags‑hintergrund
Eriksen kam zu Wolfsburg mit einem Vertrag, der im Juni 2027 auslief, doch seine erste Saison war von dem Abstieg des Vereins in die Zweite Bundesliga geprägt, nachdem er ein zweier‑legiges Play‑off gegen Paderborn verloren hatte. Der Abstieg bedeutete, dass das Team nun in der zweiten Liga Deutschlands spielt.
Medizinische Rückschläge und Karriereschritte
Am 7. Juni kollabierte Eriksen kurzzeitig während eines Freundschaftsspiels der dänischen Nationalmannschaft gegen die Ukraine, ein Vorfall, den der Dänischer Fußballverband als „kurzer Bewusstseinsverlust“ bezeichnete. Das Ereignis erinnerte an seinen Herzstillstand am 12. Juni 2021 in einem Euro‑2020‑Spiel gegen Finnland. Nach diesem Vorfall erhielt er einen subkutanen Defibrillator, ein Gerät, das im italienischen Profifußball verboten ist, und das seinen Austritt aus Inter Milan erzwingte.
Nach dem Verlassen Italiens zog Eriksen nach England, wo er für Brentford und später für Manchester United spielte, bevor er zu Wolfsburg wechselte. Das jüngste medizinische Ereignis veranlasste den deutschen Verein, seine zukünftigen Optionen mit dem Spieler zu besprechen.
Gemeinsame Entscheidung und Zukunftspläne
Sportdirektor Dieter Hecking sagte: „Es war klar, dass die Entscheidung bei Christian lag. Wir wollten ihm in einer so besonderen Situation Freiheit geben und haben seinen Wunsch, den Vertrag zu beenden, respektiert.“ Eriksen antwortete, dass er „glücklich“ sei, eine Einigung erzielt zu haben, und betonte: „Im Moment ist es für mich wichtig, in der Nähe meiner Familie in Dänemark zu sein.“ Er dankte für die Unterstützung, die er beim VfL erhalten habe, und zeigte Vertrauen, dass der Verein in guten Händen sei, um in die Bundesliga zurückzukehren.