WM
Chinas 'Kaiser' könnte auftauchen, doch Bayern bleibt bei Olise
Bayern München zahlte angeblich 45 Millionen Pfund (etwa 315 Millionen R$), um Michael Olise im Juli 2024 von Crystal Palace zu verpflichten, und unterschrieb einen Dreijahresvertrag, während jegliches Interesse von Real Madrid oder China zurückgewiesen wurde. Präsident Uli Hoeneß wischte die Spekulationen beiseite und sagte, der Klub würde nicht verhandeln, selbst wenn der „Imperador da China“ anklopfe. „Ich habe gelacht, bis ich fast umgefallen bin“, sagte Hoeneß gegenüber Reportern und betonte seine Belustigung über das Gerede. Er fügte hinzu, dass der chinesische Kaiser zwar kommen könnte, Bayern jedoch Olise trotzdem nicht abgeben würde. Hoeneß bemerkte außerdem, dass Olise noch drei Jahre seines Vertrags übrig hat und nicht zum Verkauf steht, ungeachtet jedes Angebots, das auf den Tisch kommen könnte. Er sagte: „Er (Mourinho) kann Olise so oft anschauen, wie er will, aber das wird nichts nützen. Er bleibt, er ist nicht zum Verkauf, und Mourinho hätte die Reise von Real Madrid vermeiden können.“ Olise hat für Bayern in 107 Spielen mitgewirkt, 41 Tore erzielt und 46 Vorlagen gegeben und damit seine Rolle neben Harry Kane und Luis Díaz in der Angriffsreihe des Klubs gefestigt. Real Madrid, ein wichtiger Akteur in diesem Transferfenster, bestritt öffentlich jede Annäherung an Olise. Am 20. Juni veröffentlichte der Klub eine Erklärung, in der er Gerüchte über ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro zurückwies und erklärte, dass es keinen direkten oder indirekten Kontakt zum Spieler oder seinen Vertretern gebe. Bayern‑CEO Jan‑Christian Dreesen wiederholte die Ablehnung und sagte: „Wir haben weder einen Anruf, noch einen Brief, noch ein Fax wegen Olise erhalten. Nichts von dem, was gesagt wurde, ist wahr. Es gab nie etwas von Real Madrid.“ Das Geschehen verdeutlicht die breiteren Marktmechanismen: Bayern’s Ausgaben von 45 Millionen Pfund zeigen das Bestreben, Schlüsselspieler zu halten, während Real Madrid weiterhin mit hochkarätigen Zielen in Verbindung gebracht wird und selbst spekulatives Interesse aus China die deutschen Giganten nicht zum Handeln bewegt.