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Chelseas Defensivreform dank 47‑Mio‑Pfund‑Transfer Palestra
Chelseas hat reagiert, um eine Defensivlücke zu schließen, nachdem die Mannschaft in der letzten Saison enttäuschend den zehnten Platz in der Premier League belegte. Der Klub holte den 21‑jährigen italienischen Internationalen Marco Palestra von Atalanta mit einem Sieben‑Jahres-Vertrag für eine gemeldete Ablösesumme von 47 Millionen Pfund, inklusive Zusatzleistungen.
Der Transfer ist die erste Verpflichtung, die unter dem neuen Trainer Xabi Alonso abgeschlossen wurde, der am Mittwoch offiziell das Amt übernahm. Italienische Medien hatten Marco Palestra bereits mit einem Wechsel zu Inter Mailand in Verbindung gebracht, doch Chelseas überbot die Serie‑A-Mannschaft mit einem größeren finanziellen Paket und einem höheren Gehaltsangebot.
Palestra gab sein Profidebüt für Atalanta im Dezember 2023 und überzeugte in der vergangenen Saison während eines Leihspiels bei Cagliari. Seine Leihzeit brachte ihm den Titel Serie‑A‑Verteidiger des Jahres ein.
Auf der Vereinswebsite sagte Marco Palestra: „Viele Dinge haben mich überzeugt, zu Chelsea zu kommen, einem der besten Klubs der Welt.“ Er fügte hinzu, dass die Präsenz von „so vielen talentierten Spielern… einer sehr starken Mannschaft und einem Trainer wie Xabi“ den Wechsel spannend mache.
Alonso übernimmt nun eine Abwehr, die durch den Sommerabgang von Marc Cucurella, der zu Real Madrid wechselte, neu geformt wurde. Berichten zufolge prüft Chelseas ebenfalls ein Angebot für den Crystal‑Palace‑Innenverteidiger Maxence Lacroix, um Palestra zu ergänzen.
Der Linksverteidiger Malo Gusto, ein ehemaliger Lyon‑Spieler, der derzeit mit Lacroix für Frankreich bei der WM auftritt, scheint das Team zu verlassen, wobei Manchester City zu den interessierten Klubs zählt. Chelseas wird zufolge Gusto mit etwa 75 Millionen Pfund bewerten.
Ein Angebot von 8 Millionen Pfund für den Sunderland‑Mittelfeldspieler Granit Xhaka wurde abgelehnt, da der Klub versucht, den möglichen Verlust des argentinischen Internationalen Enzo Fernandez auszugleichen. Fernandez teilte der Führung im Mai seinen Wunsch nach einem Abgang mit, und Chelseas wird Angebote in Höhe von etwa 120 Millionen Pfund prüfen.
Die neue Verpflichtung liefert Alonso einen Eckpfeiler für eine neu strukturierte Abwehr, doch die Integration von Palestra und das Managen der anstehenden Abgänge werden die Transferstrategie des Klubs auf die Probe stellen. Chelseas nächste Schritte umfassen die Finalisierung möglicher Angebote für Lacroix sowie die Balance der Finanzen bei den ein- und ausgehenden Geschäften.