Chelsea und Dortmund kämpfen um amerikanischen Stürmer, Preis steigt
Chelsea haben das Rennen um den 17‑jährigen amerikanischen Stürmer Malik Jakupovic aufgenommen und treten damit gegen Borussia Dortmund im Kampf um das Ausnahmetalent der Philadelphia Union an, während beide Vereine sich darauf vorbereiten, das anspruchsvolle Preisetikett der MLS‑Seite zu erfüllen. TEAMtalk hat die Stamford‑Bridge‑Mannschaft ein starkes Interesse an dem 6 ft 3 in großen Stürmer gezeigt, der bereits auf Seniorebene beeindruckt hat.
Wachsendes europäisches Interesse
Jakupovic ist zu einem der am meisten diskutierten Talente in der MLS geworden, was eine wachsende Liste europäischer Vereine dazu veranlasst, seine Entwicklung zu beobachten. Neben Chelsea und Dortmund haben RB Salzburg, VfB Stuttgart und AS Monaco Scouts geschickt, während Eintracht Frankfurt bereits zuvor Interesse zeigte.
Dortmund bleibt der am längsten interessierte Anwärter und hat während des Sommerfensters Gebote in Höhe von 3 Millionen € abgegeben – Angebote, die Philadelphia abgelehnt hat. Trotz dieses Rückschlags wurden deutsche Scouts bei einem Trainingslager in Marbella gesichtet und die Vereinskontakte gehen weiter, was Dortmunds Entschlossenheit unterstreicht.
Philadelphias Haltung und die Preisfrage
Jakupovic unterschrieb Anfang dieses Jahres einen langfristigen Homegrown‑Vertrag, der bis 2030 läuft und eine Option für eine weitere Saison enthält, was der Union erheblichen Handlungsspielraum gibt. Der MLS‑Club hat signalisiert, dass er einen Verkauf nur für eine Gebühr in zweistelligen Millionen in Betracht ziehen würde, deutlich über den Vorschlägen von Dortmund.
Seine Bilanz untermauert die Bewertung: Er hat 12 Tore in neun Einsätzen für die US‑unter‑17‑Mannschaft erzielt und bereits sein erstes Profitor nach mehreren Einsätzen als Ersatzspieler in der MLS erzielt, zudem nahm er an kontinentalen Wettbewerben teil.
Da Chelsea nun im Spiel ist, verdeutlicht der Wettbewerb die Wertschätzung, die Jakupovic in ganz Europa entgegengebracht wird. Sowohl englische als auch deutsche Vereine werden den Stürmer weiter beurteilen, während sie die finanziellen Forderungen gegen seine potenzielle Wirkung abwägen.