Champions League FRAUEN
Champions-League-Mysterium: Rauchbomben stören Bayern-München-Spiel
In einem bizarren Vorfall, der die Schlagzeilen beherrscht hat, landete eine Rauchbombe Meter vom Ball entfernt während des Frauen‑Champions‑League‑Duells zwischen Bayern München und Manchester City, doch das Tor wurde stehen gelassen.
Vorfall auf dem Platz
In der ersten Halbzeit drängte Manchester Citys Linksverteidigerin Kerstin Casparij auf dem rechten Flügel nach vorne, als eine brennende Rauchbombe nur wenige Meter von ihren Füßen explodierte. Der spanische Schiedsrichter Olatz Rivera Olmedo entschied, das Spiel nicht zu unterbrechen, und das Spiel ging weiter. Beth Mead traf später das Netz, und in der zweiten Halbzeit glich Carlotta Wamser den Spielstand auf 2‑2.
Wer könnte hinter den Pyrotechnik stehen?
Berichte deuten darauf hin, dass die Geräte von außerhalb des Stadions geworfen wurden, Zeugen behaupten, sie seien von einem Elektroroller über die Tribüne geschossen worden. Die deutsche Zeitung verknüpft die Tat mit den Ultras des Amateurvereins SpVgg Unterhaching und stellt fest, dass die Bomben die rot‑blauen Farben des Vereins trugen. SpVgg Unterhachings Vorsitzender Manfred Schwabl, der den Verkauf des Vereinsstadions an Bayern München für 7,5 Millionen € im Dezember 2025 überwachte, sagte, die Anhänger seien vor dem Kauf konsultiert worden, deutete jedoch an, dass der Vorfall nicht genehmigt war.
Die Ermittlungen laufen noch, und während Bayern München für die Sicherheit im Stadion verantwortlich ist, ist der Verein nicht haftbar für Vorfälle, die in öffentlichen Bereichen außerhalb seiner Kontrolle stattfinden. Der Vorfall hat eine hitzige Debatte über Sicherheitsprotokolle bei Frauenspielen ausgelöst, insbesondere weil die Rauchbomben auch im Aufwärmbereich landeten.
Jordi De Koninck von Sport berichtete die Geschichte um 14:19 und hob die anhaltende Frage hervor, wer die Rauchbombe auf das Spielfeld warf. Der Vorfall bleibt trotz des Unentschiedenes das Hauptgesprächsthema.