Champions League
Champions-League-Hattrick entfacht VfB Stuttgarts frühen Jubel
Ermedin Demirovic erzielte einen 12‑minütigen Hattrick für den VfB Stuttgart in dessen Champions-League‑Eröffnungsspiel am 9. September 2026 und verwandelte einen 0‑0‑Start in eine 3‑1‑Führung gegen Viking Stavanger vor der Pause, in der Gruppenphase, vor 57.500 Zuschauern.
Demirovics schneller Hattrick
Demirovic eröffnete das Tor in der 20. Minute nach einer eleganten Kombination mit Chris Führich und Angelo Stiller, indem er den Ball unter die Latte schob. Er verdoppelte Stuttgarts Vorsprung sechs Minuten später mit einem kraftvollen Abschluss, erneut unterstützt von Kapitän Deniz Undav, bevor er sein Trio in der 32. Minute vollendete, der dritte Treffer ebenfalls von Undav vorbereitet wurde. Das kurze Intervall von 12 Minuten brachte drei Tore hervor, eine Leistung, die in der deutschen Berichterstattung als „Früher Demirovic‑Dreierpack“ bezeichnet wurde.
Stuttgarts historisches Comeback
Der Sieg markierte Stuttgarts ersten Champions-League-Sieg in der Gruppenphase nach einer 588‑tägigen Abwesenheit, wobei der Verein zuvor mit 1‑4 gegen Paris Saint‑Germain verloren hatte. Unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß feierten die Schwaben die Leistung am 133. Geburtstag des Vereins, wobei beide Mannschaften eine Hommage an die Opfer der Flut in Nepal und an den kürzlich verstorbenen norwegischen König Harald V. würdigten. Das Spiel beinhaltete zudem einen kurzen Ausgleichstreffer des ehemaligen Greuther‑Fürth‑Mittelfeldspielers Zlatko Tripic in der 22. Minute, der kurzzeitig die Parität wiederherstellte, bevor Demirovics dritter Treffer fiel.
Gegner und Spieldynamik
Viking Stavanger, nach mehr als drei Jahrzehnten zurück in Europas Spitzenwettbewerb, setzte von Anfang an Druck und zwang Stuttgart, eine knappe Führung zu verteidigen. Torhüter Arild Østbø hatte Schwierigkeiten mit Demirovics Schüssen, und eine Fehlkommunikation zwischen Stuttgarts Torhüter Fabian Bredlow und Mittelfeldspieler Grischa Prömel hätte beinahe ein 3‑2‑Ergebnis in der 61. Minute ermöglicht. Trotz des Drucks behielt Stuttgart die Kontrolle und steigerte sich zu einem späten Ansturm, wobei Undav in der 87. Minute eine Chance verpasste.
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Ausblick auf die nächste Runde
Stuttgarts nächstes Champions-League-Spiel findet Mitte Oktober gegen Slovan Bratislava in der Slowakei statt, ein Test, ob das frühe Momentum aufrechterhalten werden kann. Cheftrainer Hoeneß deutete an, dass die Mannschaft auf dem „Gelungener Königsklassen‑Auftakt“ aufbauen und das angreifende Tempo beibehalten wird, das den 12‑minütigen Hattrick erzeugte.