Champions League
Champions League Arnautović: Triumph 2010 und Polizeianschluss
Marko Arnautović, 37‑jähriger Rekordnationalspieler und -torschütze Österreichs, erinnert sich an den Triumph von Inter Mailand im Champions‑League‑Finale 2010 und die beiden Polizeianschlüsse, die ihn unmittelbar danach ereigneten.
Der Triumph in Madrid
Im Finale in Madrid besiegte Inter Mailand den FC Bayern mit 2:0 und holte damit den begehrten Pokal. Arnautović, der zu diesem Zeitpunkt bei den Italienern unter Vertrag stand, feierte den Sieg gemeinsam mit seinen Mitspielern.
Erster Polizeianschluss
Nach dem Spiel wurde Arnautović von der Polizei zu Boden gerungen, weil die Beamten ihn für einen Fan hielten. Ohne Akkreditierung, die er angeblich weggeworfen hatte, wurde er festgehalten und musste auf dem Feld liegen, während Polizisten laut „Stopp“ riefen.
Co‑Trainer löst die Situation
Inter‑Co‑Trainer intervenierte, erklärte den Polizisten, dass Arnautović ein Spieler sei, und wies ihn an, im Feld zu bleiben und in die Kabine zu gehen. Kurz darauf gelangte er wieder auf das Spielfeld.
Zweiter Polizeianschluss und der Bayern‑Bus
Wenig später bestieg Arnautović den Bus der Bayern, wo Teamkollege Mario Balotelli bereits telefonierte. Beim Versuch, die Fensterscheibe zu zerbrechen, erschreckte er Balotelli, woraufhin erneut sechs Polizisten erschienen und ihn erneut festnahmen.
Flucht aus dem Bus und Begegnung mit van Gaal
Arnautović verließ darauf den Bayern‑Bus, stieg in den Inter‑Bus ein und traf dort auf Trainer Louis van Gaal, dem er die Hand schüttelte und zum Spiel gratulierte. Trotz aller Turbulenzen blieb er ein „No‑Name“ für viele, wie er selbst scherzhaft bemerkte.