Celtics' rücksichtsloses Spiel zerstört LASKs Champions-League-Hoffnungen
Celtics rücksichtsloses Effizienz auf ihrem Platz in Glasgow hat dem Ineffizienten LASK eine 0‑3‑Niederlage beschert und damit die Fußball‑Champions‑League‑Träume des Vereins vor der Halbzeit der Play‑offs nach dem Hinspiel effektiv beendet. Das am Mittwoch ausgetragene Spiel sah Celtic die Ballbesitz dominieren, während LASK Schwierigkeiten hatte, Chancen zu verwerten.
Celtics klinische Effizienz
Celtics eröffneten das Tor in der 26. Minute, als Benjamin Nygren traf, und Camilo Duran fügte in der 38. und 67. Minute ein Doppelpack hinzu, um einen klaren Sieg zu sichern. Trotz deutlich höherem Ballbesitz erzeugte die Linzer Mannschaft keine echten großen Chancen, was einen deutlichen Unterschied in der Effizienz hervorhob. Das Celtic-Team zeigte bemerkenswerte Effizienz auf dem heimischen Boden und verwandelte jede Gelegenheit mit klinischer Präzision. LASKs Stürmer Moses Usor sah ein frühes Tor wegen Abseits nicht gelten, was ihre Abschlussprobleme und das fehlende Glück im Abschluss unterstreicht, ein Punkt, den der Reuters‑Fotograf Russell Cheyne vom Stadion in Glasgow bemerkte.
LASK drängte nach vorne mit mehreren frühen Chancen, darunter Samuel Adenirans Versuche in der 11. und 35. Minute, beide von Torhüter Viljami Sinisalo gehalten. Daneks Kopfball in der 13. Minute ging ebenfalls zu Sinisalo, während ein später Schuss von Usor in der 60. Minute den Pfosten aus einem engen Winkel traf. Im Verlauf des Spiels genoss die Linzer Mannschaft reichlich Raum und Ballkontrolle, konnte jedoch den Ball nicht im Netz unterbringen, was die 700 reisenden Fans enttäuschte.
LASKs bittere Reaktion und bevorstehende Rückrunde
Der LASK-Captain Sascha Horvath äußerte seine Enttäuschung. Er beklagte, dass die Teams Abschlussschwäche die Früchte ihrer Auftritte gekostet habe und warnte, dass die Träume von einem Einzug in die Champions League nun gefährdet seien. Horvath sagte: "Sehr, sehr bitter. Die Niederlage ist zu hoch. Es wäre mehr möglich gewesen. Wir hatten acht Torschüsse, da muss halt einmal einer rein. In Linz muss alles passen. Wir müssen hinten kompakt stehen, die Räume schneller schließen. Und die Chancen, die wir heute gehabt haben, machen."
Im Interview fügte Adeniran seine Frustration hinzu. Samuel Adeniran (LASK-Stürmer) sagte: "Ich bin nicht glücklich. So ist der Fußball leider. Wenn man die Chancen nicht macht, wird man bestraft. Wenn wir die Chancen machen, ist es ein anderes Spiel. Man kann überall Chancen kreieren. Natürlich gibt es noch Hoffnung, wenn Celtic drei schießen kann, können wir das zuhause auch." Nach dem Spiel blieb er hoffnungsvoll, die Wende im Rückspiel herbeizuführen.
Nygren bemerkte, dass Celtic's Kontrolle des Balls ihnen den entscheidenden Vorteil verschaffte und es ihnen ermöglichte, den Raum des Gegners auszunutzen. Er fügte hinzu: "Wir waren im Ballbesitz überlegen. Dann gab es einige Momente, in denen wir nicht gut verteidigt haben, sie konnten Konter fahren, sie hatten zwei Abseitstore. Insgesamt waren wir etwas stärker." Und die Qualität ihres Abschlusses war offensichtlich, da sie Chancen in Tore verwandelten und zahlreiche Räume im letzten Drittel schufen.
Cheftrainer Didi Kühbauer, der seinen Vertrag mit LASK bis 2029 verlängert hat, reflektierte das Hinspiel als schmerzhafte Niederlage. Er warnte, dass die Linzer Mannschaft defensiv kompakter werden und die Räume im kommenden Rückspiel schnell schließen muss. Das Play‑off‑Duell hängt nun vom Rückspiel in Linz ab, das für Dienstag um 21:00 Uhr angesetzt ist, wo das Team versucht, seine Champions‑League‑Hoffnungen wiederzubeleben. Russell Cheynes Berichterstattung aus Glasgow hob den deutlichen Kontrast zwischen den beiden Mannschaften in diesem entscheidenden Spiel hervor.
Das Rückspiel findet am Dienstag um 21:00 Uhr auf dem Linzer Boden statt und gibt LASK Heimvorteil. Die Fans hoffen, dass das Team seine acht Schüsse in Tore verwandeln und eine weitere Niederlage vermeiden kann, die ihre Champions‑League‑Kampagne beenden würde. Nach dem ersten Spiel bleibt viel zu spielen, während die Linzer Mannschaft nach Erlösung sucht.