Transfers
Celtics 4-Mio.-Pfund-Gebot stockt, Paderborn hält an Mika Baur fest
Verhandlungen zwischen Celtic und dem SC Paderborn bezüglich des offensiven Mittelfeldspielers Mika Baur sind vorübergehend ins Stocken geraten. Die schottischen Meister sind daran interessiert, den 22-Jährigen in ihren Kader aufzunehmen, doch der vom deutschen Verein geforderte Preis bleibt ein Stolperstein. Die Differenz zwischen den Bewertungen der Vereine ist gering.
Der SC Paderborn, frisch in die Bundesliga aufgestiegen, ist nicht bereit, seine Preisforderung von 5 Millionen Euro zu senken. Die Haltung des Vereins spiegelt das Vertrauen in Baurs Marktwert nach einer erfolgreichen Aufstiegssaison wider.
Celtic ist Berichten zufolge bereit, etwa 4 Millionen Pfund, umgerechnet rund 4,7 Millionen Euro, für den Mittelfeldspieler zu bieten. Ihr Optimismus lässt vermuten, dass die relativ geringe Preisdifferenz überbrückt werden könnte.
Die geringe Differenz zwischen den Angeboten deutet Berichten zufolge darauf hin, dass eine Einigung weiterhin möglich ist. Beide Seiten scheinen sich bewusst zu sein, dass langwierige Gespräche den Transfer gefährden könnten.
Baur hat sich bereits auf persönliche Bedingungen geeinigt und eine Präferenz für einen Wechsel zu den Bhoys geäußert. Sein Wunsch stimmt mit Celtics Bestreben überein, ihre Offensivoptionen zu verstärken.
Während Paderborns Aufstiegssaison steuerte der 22-Jährige vier Tore und sieben Vorlagen bei. Diese Zahlen unterstreichen seinen kreativen Einfluss aus dem Mittelfeld.
Ein Verkauf für 5 Millionen Euro würde einen neuen Transferrekord für den SC Paderborn bedeuten. Der Verein sah kürzlich Filip Bilbija, Calvin Brackelmann und Dennis Seimen den Klub ohne Ablösesummen verlassen, was den finanziellen Anreiz zur Abwicklung des Deals unterstreicht.
Paderborn ist Berichten zufolge bereit, Baur für ihre Erstliga-Saison zu behalten, womit sie das Risiko eines ablösefreien Abgangs im nächsten Sommer eingehen, falls ein Deal platzt. Dieses Szenario erhöht den Druck auf beide Parteien, bald eine gemeinsame Basis zu finden.