Camp Nou-Umbau verzögert sich um mindestens ein Jahr – Rückkehr erst 2028 möglich
Der Camp Nou-Umbau gerät erneut ins Stocken, sodass der FC Barcelona erst im Januar 2028 wieder im neuen Stadion spielen kann. Die Verzögerung beträgt mindestens ein Jahr, wie die türkische Firma Limak zugegeben hat. Damit verschiebt sich das ursprünglich geplante Fertigstellungsdatum deutlich nach hinten.
Verzögerung und neue Rückkehrtermine
Die Bauarbeiten, die bereits vor wenigen Jahren ins Stocken geraten waren, wurden zuletzt von Limak bestätigt. Laut El Confidencial beträgt die Verzögerung mindestens ein Jahr. Zuvor war von einer Fertigstellung im Jahr 2027 die Rede, nun rechnet die Führung des FC Barcelona mit der Saison 2028/29.
Vizepräsident Ferran Olive erklärte auf der Generalversammlung, dass etwa die Hälfte der Saison 2027/28 nicht im Camp Nou ausgetragen werden könne. Er nannte den Januar 2028 als neues Datum für die Rückkehr ins Stadion, das nach dem Umbau 105 000 Plätze fassen soll.
Seit 2023 musste Barca bereits ins Olympiastadion ausweichen, bis die Bauarbeiten am neuen Camp Nou abgeschlossen sind. Diese temporäre Lösung wird nun voraussichtlich bis 2028 andauern.
Der spanische Tagesbericht The Athletic berichtete, dass der Schuldenberg des FC Barcelona auf bis zu 2,6 Milliarden Euro ansteigen könnte, was die finanzielle Belastung des Projekts zusätzlich verdeutlicht.
Die aktuelle Situation hat nur geringe Auswirkungen auf die sportliche Leistung. Unter Trainer Hansi Flick hat die Mannschaft acht Siege aus acht Spielen erzielt und einen sensationellen Saisonstart hingelegt.