BVB-Youngster Gadou muss Ballannahme verbessern, sofortiger Start
Der 19‑jährige Innenverteidiger Joane Gadou, ein BVB‑Youngster, hat im Sommer den BVB von Borussia Dortmund verpflichtet, nachdem er für stolze 19,5 Millionen Euro vom österreichischen RB Salzburg kam – ein Betrag, der durch Bonuszahlungen auf bis zu 25 Millionen Euro anwachsen kann, und soll langfristig das Abwehrzentrum stärken.
Sofortiger Einstieg wegen Defensivausfällen
Viel Zeit zur Eingewöhnung bekam Gadou allerdings nicht, weil Nico Schlotterbeck, Emre Can und Ramy Bensebaini ausfielen. Deshalb musste der Innenverteidiger sofort in die Startelf. Trotz fehlender Vorbereitung zeigte er sein enormes Potenzial.
Teamkollege Nico Schlotterbeck lobte den Neuzugang: „Die Neuzugänge, die kamen, sind alle auf einem Top‑Niveau. Wenn ich da nur an Joane Gadou neben mir in der Innenverteidigung denke, das ist schon höchste Klasse.“
Mit 1,95 Meter Größe beeindruckt Gadou vor allem durch Tempo und Physis, sodass er im Zweikampf kaum zu schlagen ist. Diese körperlichen Stärken rechtfertigen die hohe Ablösesumme. Der Transfer kostete den BVB stolze 19,5 Millionen Euro, wobei Bonuszahlungen das Pensum auf bis zu 25 Millionen Euro erhöhen können.
Ballannahme bleibt Schwachstelle
Laut den Ruhr Nachrichten macht Gadou im Spiel mit dem Ball am Fuß noch zu häufig Fehler. Kritisch seien die Ballannahme, Positionierung, Verarbeitung und Vororientierung. Trainer Niko Kovac räumte ein, dass hier noch Entwicklungsbedarf besteht.
„Wie er den Ball verteidigt, das ist überragend. Genau deshalb haben wir ihn verpflichtet. Am Ball muss er manche Situationen anders lösen, aber daran arbeiten wir“, erklärte Trainer Niko Kovac. „Wenn man junge Spieler hat, muss man ihnen auch Fehler zugestehen.“
Gadous Start hat dem BVB geholfen, vier Siege aus vier Spielen zu erzielen und an der Tabellenspitze der Bundesliga zu stehen. Dabei hielt die Mannschaft drei Mal die Null, was auch Gadous Defensivleistung widerspiegelt.
Verbessert er sein Ballspiel, könnte Dortmund einen der komplettesten Verteidiger im Wettbewerb besitzen. Der junge französische Innenverteidiger hat damit ein hohes Entwicklungspotenzial.