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BVB strebt €20 Mio Rückfluss an, da Coutos Leihe nach Como bevorsteht
Borussia Dortmund (BVB) soll den brasilianischen Linksverteidiger Yan Couto an den Serie‑A‑Club Como Calcio verleihen, wobei eine Kaufoption von rund 20 Millionen Euro berichtet wird, laut Transferexperte Fabrizio Romano. Der Deal entstand am vergangenen Wochenende und beide Vereine haben bereits die Leihbedingungen vereinbart.
Der italienische Klub beabsichtigt, Couto zunächst leihweise aufzunehmen und sich dabei die Option zu sichern, ihn dauerhaft zu kaufen. Die Leihgebühr für die Saison 2024 soll 5 Millionen Euro betragen, während der zukünftige Kaufpreis für den Sommer 2025 bei etwa 20 Millionen Euro liegt, was die potenzielle Gesamtrückzahlung auf 25 Millionen Euro bringt.
BVB hofft, dass die Regelung es Couto ermöglicht, sich bei seinem Übergangsklub zu beweisen. Übt Como die Option aus, würde Dortmund den Großteil der 25 Millionen Euro, die es ursprünglich für die dauerhafte Verpflichtung ausgegeben hat, zurückerhalten.
Coutos Gehalt, das auf etwa 5 Millionen Euro pro Jahr geschätzt wird, war ein bedeutender Kostenfaktor für Dortmund. Die Rückgewinnung des größten Teils der Ausgaben würde die finanzielle Belastung für die deutsche Seite erleichtern.
Verhandlungen intensivieren sich, BVB strebt Fabio Silvas Abgang an
Seit seinem Wechsel zum gelb‑schwarzen Trikot hat Couto in 62 Pflichtspielen mitgewirkt, jedoch nicht die hohen Erwartungen erfüllt, die an ihn gestellt wurden. Die Leihe bietet daher die Chance, seinen Kurs neu zu justieren.
Die Verhandlungen schienen zuvor zu stocken, weil das finanzielle Rahmenwerk nicht einig werden konnte. Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass die Vereine schließlich sowohl die Leihgebühr als auch die Kaufoption abgestimmt haben.
Da der Transfer nun kurz vor dem Abschluss steht, besteht der nächste Schritt darin, dass Couto zu Como wechselt, wo seine Leistungen bestimmen werden, ob die 20‑Millionen‑Euro‑Option ausgelöst wird.
Das Ergebnis wird zeigen, ob BVBs Strategie, seine Investition über eine Leihe‑mit‑Kauf‑Klausel zurückzuholen, erfolgreich ist, und es wird einen Präzedenzfall für den Umgang mit ähnlichen Transfer‑Flops setzen.