BVB‑Star Maximilian Beier zeigt Enttäuschung nach Klopp‑s Rekord‑Aufgebot von 44 Spielern
Im überfüllten Presseraum des Frankfurter DFB‑Campus, wo das DFB‑Team versammelt war, öffnete der 59‑jährige Jürgen Klopp eine Pappkiste und präsentierte jedem Reporter eine schwarze Kappe mit dem Aufdruck „Einer von 83 Millionen“ – So begann ein ungewöhnlicher Auftakt für sein Rekord‑Aufgebot und setzte damit ein Zeichen für die bevorstehende Auswahl.
Die Kappen trugen den Leitsatz „Einer von 83 Millionen“ und das schwarz‑rot‑goldene Sponsorenlogo, ein Symbol für die kollektive Verantwortung, die Klopp von allen fordert. Ein Exemplar behielt er selbst, während die übrigen als Geschenk an die anwesenden Reporter verteilt wurden.
Rekordaufgebot mit 44 Namen
Kurz darauf stellte Klopp ein Rekord‑Aufgebot von 44 Namen vor, das in zwei eigenen Kadern für vier Nations‑League‑Spiele zum Einsatz kommen soll. Damit übertrifft er sämtliche bisherigen Aufstellungen, die üblicherweise 23, 26 oder maximal 30 Spieler umfassten.
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Beier reagiert auf Ausbleiben
BVB‑Trainer Niko Kovač kommentierte das Aus am Freitag und sagte: „Maxi ist ein bisschen geknickt und enttäuscht.“ Er fügte hinzu, dass er an Beiers Charakter glaube und er sei ein wichtiger Spieler, der bei entsprechender Leistung in der kommenden Saison wieder eine Chance erhalten werde.
Maximilian Beier hat bislang zehn Länderspiele absolviert, doch wann und ob weitere Einsätze folgen, bleibt unklar. Klopp ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass das aktuelle Kader nicht das Ende seiner internationalen Karriere bedeuten müsse.
Jürgen Klopp betonte, dass man bei den jungen Spielern ein enormes Potenzial sehe und dass viele weitere Spieler eine Berufung verdient hätten. Er versicherte, Deutschland habe kein Qualitätsproblem im Fußball, wie im Sommer noch befürchtet worden sei.