BVB riskiert, das Supertalent zu verlieren, während Vereine um Albert buhlen
In den belebten Gängen des Westfalenstadions hallt der Ausdruck „Schlange Verliert“ wider, während Borussia Dortmunds Sportdirektor Ole Book beobachtet, wie eine neue Welle von Interesse um den 17‑jährigen Mathis Albert, das am meisten gefeierte Talent des Vereins, entsteht.
Sommertransfers unterstreichen eine Talent‑zuerst-Strategie
Ole Book hat den Erwerb junger Talente diesen Sommer zu einer klaren Priorität gemacht. Dortmund sicherte sich in schneller Folge drei vielversprechende Junioren – Joane Gadou, Konstantinos Karetas und Giannis Konstantelias – und signalisierte damit ein erneutes Engagement für die Entwicklung von heimischem Nachwuchs.
Sowohl Gadou als auch Karetas haben bereits begonnen, in wichtigen Rollen zu spielen, während Konstantelias seine Rehabilitation von einer Kreuzbandverletzung fortsetzt.
Alberts Zukunft hängt in der Schwebe
Trotz der jugendorientierten Politik des Vereins bleibt Alberts Weg zu regelmäßigen Einsätzen in der ersten Mannschaft unter Cheftrainer Niko Kovac blockiert, sodass er nur zwei Einsätze für die Seniorenmannschaft hat – zwei weniger als seine Länderspieltage für die US‑Nationalmannschaft.
Sky Paris Saint‑Germain klopfte letzten Sommer an Dortmunds Tür, und im Winter unterbreiteten Manchester City und Chelsea jeweils Angebote zwischen 15 Millionen € und 20 Millionen € für den Linksflügelspieler, doch der BVB lehnte sie ab.
Die Angebote von Manchester City und Chelsea unterstreichen den steigenden Marktwert von Albert, der zudem den Rekord als jüngster Torschütze in der Geschichte der Vereinigten Staaten hält, ein Fakt, der die Bewunderung des Cheftrainers Mauricio Pochettino geweckt hat.
Pochettino, ein bekannter Fan des Flügelspielers, besteht darauf, dass Albert ein regelmäßiger Starter – sogar ein fester Bestandteil der ersten Mannschaft – werden muss, um einen Verbleib bei Dortmund zu rechtfertigen, und warnt, dass der Spieler ohne Einsätze im Sommer gehen könnte.
Der Verlust von Albert wäre ein Schlag für Dortmunds Ruf, Elite‑Talente zu fördern, und könnte ein entmutigendes Signal an andere junge Talente in der Akademie des Vereins senden.