Bundesliga
BVB-Coach Kovac schlägt Alarm wegen Personalengpässen vor dem Restart
BVB‑Coach Niko Kovac schlägt Alarm, weil Borussia Dortmund vor dem Bundesliga‑Restart gegen Werder Bremen mit erheblichen Personalsorgen kämpft. Zahlreiche Nationalspieler kehren krank, angeschlagen oder erst kurz vor dem Spiel zurück, was die Vorbereitung des BVB stark belastet und erschweren die taktische Planung.
Kritik am internationalen Spielplan
Der 54‑jährige Coach kritisiert die lange Länderspielpause deutlich. Einige Nationalspieler mussten während der Pause bis zu vier Partien absolvieren, was er als untragbar bezeichnet. Auf der Pressekonferenz sagte er: „Von Klubseite aus ist das total inakzeptabel.“
Kovac würde eine andere Aufteilung bevorzugen. Statt eines langen Blocks mit vier Begegnungen schlägt er mehrere kürzere Phasen vor. „Dreimal zwei, das wäre die beste Lösung, da sind die Spieler zwar zehn Tage weg, aber dann hat man sie wieder“, erklärte er.
Für die Aufstellung gegen Bremen bringt die Rückkehr der Nationalspieler mehrere Unsicherheiten. Innenverteidiger Nico Schlotterbeck verletzte sich am Sprunggelenk beim deutschen Nationalteam und trainierte zunächst individuell. Julian Ryerson ist nach einem Schlag im Länderspieleinsatz angeschlagen, Carney Chukwuemeka kehrte mit muskulären Beschwerden zurück, während Konstantinos Karetsas und Daniel Svensson leicht erkältet sind.
Karetsas, der 18‑jährige Grieche, hatte vier Partien für sein Nationalteam absolviert. Kovac bemerkte, dass er „ein bisschen mehr gespielt hat, als wir uns das vorgestellt haben, das ist klar“, und erklärte, dass Dortmund eine geringere Belastung gewünscht habe.
Eine längere Phase zur Belastungssteuerung ist vorerst nicht in Sicht. In den kommenden Wochen wartet ein eng getaktetes Programm auf den BVB, das die Personalprobleme weiter verschärfen könnte.