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BVB‑Chef Ole Book blockiert Sancho‑Rückkehr trotz Watzke‑Unterstützung

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
BVB‑Chef Ole Book blockiert Sancho‑Rückkehr trotz Watzke‑Unterstützung

Während jedes Jahr die Rückkehr von Jadon Sancho zu Borussia Dortmund diskutiert wird, hat der BVB bereits einen anderen Weg gewählt: Statt des ehemaligen Manchester‑United‑Flügelstürmers setzt das Management auf junge, entwicklungsfähige Talente. Die wiederholte Frage nach Sanchos Rückkehr bleibt unbeantwortet, weil das Projekt nicht mehr in die aktuelle Strategie passt.

Finanzielles Risiko gering

Im Januar 2024 lieh die Schwarz‑Gelben den „verlorenen Sohn“ für ein halbes Jahr, und ein erneuter Sommer‑Transfer wäre möglich gewesen. Da Sancho nach Ablauf seines Vertrags bei Manchester United ablösefrei gewesen wäre, hätte das finanzielle Risiko für den BVB kaum bestanden, und auch beim Gehalt hätte er vermutlich Abstriche gemacht. Laut Sport unterstützte Präsident Hans‑Joachim Watzke ein zweites Comeback, doch neuer Sportdirektor Ole Book entschied bewusst dagegen.

Book habe im Sommer gegenüber Sky Sport gesagt: „Wir wissen alle, dass Jadon Sancho ein guter, hochveranlagter Spieler ist.“ Dennoch soll er laut Bericht gesagt haben: „Der kann uns nicht helfen! Thema erledigt.“ Der Bericht erklärt, dass beim BVB kein Mehrheitsprinzip mehr gilt; Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer müssen sich einig sein, und Book nutzte sein Vetorecht gegen Sancho.

Strategische Neuausrichtung

Während abgelaufene Spieler wie Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan kostenfrei gingen, verstärkte Dortmund vor der Saison bewusst junge, entwicklungsfähige Kräfte. Statt Sancho verpflichtete der Verein die griechischen Offensivmidfield‑Talente Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias.

Als Konstantelias zu Saisonbeginn schwer verletzt wurde, hätte das Thema Sancho erneut an Brisanz gewonnen können. Als Ersatz wählte der BVB den erst 19‑jährigen Ethan Nwaneri vom FC Arsenal.

Sancho, 26 Jahre alt und damit noch lange nicht am Karriereende, befindet sich weiterhin auf Vereinssuche, während die Dortmunder ihre neue Ausrichtung konsequent verfolgen.

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