BVB bestätigt Schlotterbeck und Karetsas für Werder‑Spiel
Nur wenige Stunden vor dem Anpfiff gegen Werder Bremen hat der BVB endgültig entschieden, dass Verteidiger Nico Schlotterbeck im Kader steht, während auch Konstantinos Karetsas für das Spiel zugelassen wurde. Wie Sky berichtet, wird die Entscheidung am Freitagabend offiziell wirksam und gibt der Mannschaft ein starkes Abwehrduo.
Schlotterbeck: Entscheidung und Genesung
Schlotterbeck hatte sich bei einer Trainingseinheit der Nationalmannschaft am Sprunggelenk verletzt, wobei die ersten Bilder wenig Hoffnung machten. Trainer Niko Kovac hatte bereits am Mittwoch erklärt, dass er den Innenverteidiger nicht ausschließen wolle. „Schlotti hat individuell gearbeitet. Der Plan wäre, dass er morgen mittrainiert. Und dann werden wir sehen, ob er einsatzbereit ist oder nicht“, sagte Kovac.
Nun ist klar, dass der 26‑jährige Schlotterbeck gegen den SVW in der Startelf stehen dürfte. Neben ihm wurden Daniel Svensson und Konstantinos Karetsas ebenfalls für das Duell mit den Grünweißen nominiert, obwohl beide nach ihrer Länderspielreise leicht erkrankt zurückgekehrt waren.
Beide Nationalspieler kehrten zwar leicht krank zurück, doch die medizinische Untersuchung bestätigte ihre Einsatzfähigkeit, sodass Trainer Kovac sie ohne Vorbehalte ins Team aufnehmen konnte. Damit kann er das Spiel ohne Einschränkung bestreiten.
Ausfälle und Ersatzoptionen
Julian Ryerson und Carney Chukwuemeka hingegen werden laut Sky nicht zum Einsatz kommen, da sie nach ihren Nationalmannschaftseinsätzen über muskuläre Probleme klagten. Während Chukwuemeka voraussichtlich nur eine Randfigur bleiben würde, belastet Ryersons Ausfall die rechte Außenbahn schwer.
Der Norweger bleibt ohne echten Ersatz, nachdem Yan Couto im Sommer ausgeliehen wurde. Maximilian Beier oder Ethan Nwaneri könnten die Lücke auf der rechten Seite zumindest teilweise schließen.
Yan Couto wurde im Sommer ausgeliehen, sodass BVB keinen regulären Ersatz für die rechte Außenbahn hat. Diese Lücke zwingt Trainer Kovac, auf junge Talente wie Beier oder Nwaneri zurückzugreifen.
Damit präsentiert sich der BVB mit einem fast vollständigen Kader, während die Abwesenheit von Ryerson die Tiefe im Abwehrbereich reduziert. Die Entscheidung, Schlotterbeck und Karetsas einzusetzen, zeigt, dass die Mannschaft trotz einiger Ausfälle auf Kontinuität setzt.