Bürkis Ellbogenschlag GC sorgt drei Punkte in Thun – Federn fliegen erneut
Im Letzigrund erzielte GC in der achten Runde der Super League das entscheidende Tores von Samuele Bengondo und gewann auswärts gegen Thun mit 1:0. Der Sieg kam nach Bürkis Ellbogenschlag GC, als Marco Bürki in der 38. Minute die rote Karte sah und die Zürcher über eine Halbzeit in Überzahl spielten.
GC nutzt Rotkarte für Führung
Der Elbow von Bürki traf im Luftduell den Gegenspieler Nikolas Muci, was Schiedsrichter Anojen Kanagasingam sofort mit einer direkten roten Karte bestrafte. Durch den Ellbogen‑Vorfall stand Thun plötzlich mit einem Mann weniger da, während das Spiel bereits 0:1 zugunsten von GC verlief.
Die Zürcher und ihre Kollegen nutzten die Überzahl, doch Nils Reichmuth lenkte nur einen Schuss von Brighton Labeau gefährlich ab, und Jan Bamert schuf in der 58. Minute eine weitere Ausgleichschance, die jedoch nicht zum Treffer führte.
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Bürkis Vergangenheit und Sperre
Marco Bürki hatte die ersten vier Super-League-Partien der Saison gesperrt, nachdem er im Mai gegen YB eine Tätlichkeit begangen hatte. In der Champions-League-Quali gegen Dinamo Zagreb wurde er wegen einer Notbremse vom Platz gestellt, was den Abwehrchef von Thun zu einem nächsten Bärendienst für seine Kollegen zwang.
GC hat aus den letzten drei Partien sieben Punkte geholt und zieht damit in der Tabelle an den Thunern vorbei. Thun wartet seit drei Partien auf einen Sieg in der Super League, während GC am Dienstagabend im Letzigrund gegen Sion antritt und Thun am Mittwoch Servette empfängt. Im selben Spieltag besiegte Sion St. Gallen mit 3:0. Die Thuner hoffen auf den nächsten Sieg. Die Champions‑Liga bleibt für beide Teams ein ferner Traum.