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Bundesliga

Bundesliga trauert um co‑Trainer‑Legende Peter Hermann

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Bundesliga trauert um co‑Trainer‑Legende Peter Hermann

Am Samstag verstarb Peter Hermann im Alter von vierundsiebzig Jahren nach langer Krankheit. Der hochgeschätzte Co‑Trainer, der über Jahrzehnte die Bundesliga prägte, hinterließ eine Lücke im deutschen Fußball. Sein Tod löste ein deutschlandweites Gedenken aus, das an diesem Wochenende besonders spürbar ist.

Erfolge als Co‑Trainer unter Jupp Heynckes

Unter Jupp Heynckes feierte Hermann seine größten Erfolge als Co‑Trainer. Er arbeitete gemeinsam mit Heynckes beim FC Bayern München, bei Schalke 04 und bei Bayer 04 Leverkusen und bildete ein erfolgreiches Duo. Der Höhepunkt war das Triple im Jahr 2013, als sie die deutsche Meisterschaft, die Champions League und den DFB‑Pokal gewannen.

Breites Wirken bei deutschen Top‑Klubs

Neben den drei Heynckes‑Stationen war Hermann auch bei Borussia Dortmund, dem Hamburger SV, dem 1. FC Nürnberg und Fortuna Düsseldorf tätig. Er wirkte für den Deutschen Fußball‑Bund, vor allem im U‑Bereich, und war in beratender Funktion bei Alemannia Aachen. Sein Einfluss erstreckte sich somit über fast alle bedeutenden deutschen Vereine.

Emotionale Abschiedsbotschaften

Bayer 04 Leverkusen verabschiedete Hermann mit den Worten: „Er war der Co‑Trainer schlechthin in Deutschland. Renommierter und geschätzt in der Branche als manch ein Chefcoach.“ Weiter hieß es: „Die gesamte Bayer‑04‑Familie ist tieftraurig über den Verlust eines hochgeschätzten Menschen, der den Fußball in Leverkusen über viele Jahrzehnte mitgeprägt hat. Peter bleibt unvergessen.“

Der FC Bayern München schrieb: „Der FC Bayern trauert um Peter Hermann, der im Alter von 74 Jahren den langen Kampf mit der Nervenkrankheit ALS verloren hat.“ Der aktuelle BVB‑Coach äußerte sich bei Sky: „Er war ein toller Mensch, er hat uns verlassen und Gott sei ihm seiner Seele gnädig.“

Der Deutsche Fußball‑Bund würdigte ihn mit den Worten: „Wo Peter Hermann wirkte, wurde er nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen Kompetenz, sondern auch wegen seiner charakterlichen Integrität geschätzt. Er hat den Fußball in Deutschland geprägt, ohne im Rampenlicht stehen zu wollen. Es ging dem loyalen Fußballlehrer stets darum, seine Spieler besser zu machen und mit seinen Vereinen erfolgreich zu sein.“

Das von Boris Streubel, das die Trauer in den sozialen Medien begleitete, zeigt die weitreichende Anteilnahme. Vereine, Spieler und Fans aus der gesamten Bundesliga und dem deutschen Fußball haben ihr Beileid ausgesprochen. Die Erinnerung an Hermann bleibt ein fester Bestandteil der deutschen Fußballkultur.

Obwohl er selten im Rampenlicht stand, prägte Hermann den deutschen Fußball durch seine Kompetenz und Integrität. Sein Wirken als loyaler Fußballlehrer wird künftig als Vorbild für kommende Trainergenerationen gelten.

Hermann litt mehrere Jahre an der neurodegenerativen Erkrankung ALS, bevor er am Samstag im Alter von vierundsiebzig Jahren verstarb. Trotz der schweren Diagnose blieb er bis zuletzt dem Fußball verbunden und wurde von Kollegen für seine unermüdliche Leidenschaft geschätzt.

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