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Bühls unklare Zukunft belastet Bayern‑Offensive trotz Vertragsverlängerung
Die deutsche Nationalspielerin Klara Bühl hat im Frauen‑Bundesliga‑Spiel für den FC Bayern München erklärt, dass ihre Zukunft nach dem im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag offen sei, obwohl sie erst im März 2025 ihren Vertrag in München verlängert hat und damit die Offensive des Teams weiterhin im Fokus steht.
Seit der Vertragsverlängerung im März 2025 ist ein möglicher Abgang im Sommer zu einem heißen Gesprächsthema geworden. Bühl steht damit vor der Entscheidung, ob sie die bayerische Landeshauptstadt weiter vertritt oder eine neue Herausforderung sucht.
Vertrag und mögliche Abreise
Die 25‑jährige Angreiferin betont, dass „alles offen“ sei und sie sich jede Option vorstellen könne. Ihr aktueller Vertrag läuft im Sommer aus, sodass ein Wechsel ohne Ablösesumme möglich wäre.
Auslandinteresse bleibt hoch
Barcelona zeigte bereits Interesse, als Bühl zuvor einen Wechsel erwogen hatte, und beobachtet die Situation weiterhin. Auch englische Klubs verfolgen die Entwicklung, weil die deutsche Nationalspielerin frei wechseln könnte.
FC Bayern‑Sportdirektorin Bianca Rech bestätigt das hohe Interesse: „Sie ist eine der besten Spielerinnen gerade. Da ist, glaube ich, jeder Verein dran.“
In der laufenden Saison erzielte Bühl in zehn Pflichtspielen zwölf Scorerpunkte – fünf Tore und sieben Vorlagen – und hält damit die Offensive des FC Bayern am Leben.
Alle drei Nationalspielerinnen, Selina Cerci, Vivien Endemann und Carlotta Wamser, wechselten im vergangenen Sommer nach England, während Elisa Senß zu Real Madrid ging. Bundestrainer Christian Wück äußerte auf einer DFB‑Pressekonferenz Bedenken, dass Spielerinnen Spielzeit erhalten und Trainer von ihrer Qualität überzeugen müssen.
Am kommenden Samstag benötigt das Team im Bundesliga‑Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt erneut Bühls Offensivqualitäten, da die Münchnerinnen Schwierigkeiten haben, gegen tief verteidigende Gegnerinnen Torchancen zu kreieren.