Bundesliga FRAUEN
Bühl führt Bayern zum Sieg, doch Gwinn verlässt das Feld
Am Samstag besiegte die Frauenmannschaft des FC Bayern Eintracht Frankfurt mit 1:0 im Bundesliga‑Topspiel. Der Unterschied FC Bayern zeigte sich deutlich, als Nationalspielerin Klara Bühl in der 18. Minute traf und den Unterschied sicherte. Gleichzeitig musste deutsche Kapitänin Giulia Gwinn kurz nach der Halbzeit das Spielfeld verlassen, ihr linkes Sprunggelenk wurde bandagiert.
Bühl’s Treffer und Bayerns Serie
Bühl vollendete einen perfekten Konter nach einem Eckball des Gegners und brachte das einzige Tor des Spiels. Damit bleibt Bayern seit 48 Ligaspielen ungeschlagen und führt die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor SGE. Der Sieg ist der sechste in Folge und festigt die makellose Bilanz.
Kurz nach der Halbzeit musste Giulia Gwinn in einem Laufduell ausweichen und verließ das Feld, ihr linkes Sprunggelenk wurde dick bandagiert. In der ARD‑Übertragung sagte Bühl: „Wir freuen uns über jeden Sieg. Es ist ein schönes Gefühl, das gibt Selbstvertrauen.“ Gwinn ist jedoch fest für die anstehenden Länderspiele eingeplant.
Murat Yakin kritisiert schwache Halbzeit, lobt Sieg gegen Mazedonien
Frankfurts Offensive um Kapitänin Laura Freigang blieb trotz mehrerer Angriffe harmlos. Am Sonntag könnte VfL Wolfsburg gegen den Hamburger SV auf drei Punkte an die Tabellenspitze rücken. Bayern hatte zuvor in der Champions League gegen Manchester City (2:2) und Benfica Lissabon (3:0) sowie im DFB‑Pokal gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) phasenweise Schwierigkeiten.
Der Unterschied zwischen Bayerns souveräner Kontrolle und Gwinns unglücklichem Auswechseln verdeutlicht, dass Erfolg und Verletzungsrisiko im Frauenfußball eng beieinander liegen. Die Mannschaft blickt nun auf die nächsten Länderspiele, während die Konkurrenz im Inland weiter aufholt.