Eredivisie
Brutalo‑Foul von Ruben van Bommel spaltet die niederländische Fußballwelt
In der 80. Minute des Amsterdamer Klassikers stieg der PSV‑Star Ruben van Bommel rücksichtslos ein und verteilte ein Brutalo‑Foul gegen Ajax‑Gegenspieler Aaron Bouwman, was die Gemüter in den Niederlanden sofort erhitzte und zu heftiger Diskussion über die Entscheidung des Schiedsrichtergespanns führte.
Brutalo‑Foul und unmittelbare Reaktion
Der Vorfall ereignete sich im Luftkampf um den Kopfball, als Aaron Bouwman zu einem normalen Kopfball hochstieg. VAN BOMMEL setzte mit hoher Dynamik nicht den Ball, sondern zielte rüde auf den Körper des Gegners, traf die Hüfte voran und schlug Kopf und Oberkörper. Sofort bildete sich eine Rudelbildung; mehrere Ajax‑Spieler stürmten wutentbrannt auf den PSV‑Star zu, während seine PSV‑Kameraden ihn verteidigten. Der deutsche Keeper Marc‑Andre ter Stegen forderte hastig ärztliche Hilfe für den am Boden liegenden 19‑jährigen Baumann.
Entscheidung des Schiedsrichtergespanns und Folgen
Der Schiri zeigte sofort eine Gelbe Karte, was bei den Zuschauern Kopfschütteln und Widerspruch auslöste. Der Video‑Assistent griff nicht ein, sodass die Entscheidung des Schiedsrichtergespanns ohne Korrektur blieb. Viele Beobachter übten Kritik, während die Diskussionen um das Brutalo‑Foul weiter an Intensität gewannen.
Ruben van Bommel rammt Aaron Bouwman – Spieler landet im Krankenhaus
Ajax‑Mittelfeldspieler Davy Klaasen erklärte: „Für mich ist das nichts anderes als Rot.“ Der von Thilo Kehrer ersetzte Spieler konnte nach der Attacke nicht weiterspielen. Raymond van Meenen, Leiter des Schiedsrichterwesens und damit Schiri‑Boss, bestätigte laut Journalist Hugo Borst, dass das Foul eine Rote Karte verdient hätte und die Entscheidung ein Fehlurteil sei.
Mit dem dritten Tor, das Esmir Bajraktarevic in der Nachspielzeit erzielte, gelang PSV der 3:1‑Endstand. Die Gäste aus Eindhoven, die bis zur 80. Minute mit 2:1 führten, kletterten damit vorübergehend an die Tabellenspitze mit 13 Punkten aus fünf Spielen. Für Ajax' war es die erste Saisonniederlage.
Die Szene erinnerte beim ersten Ansehen an Toni Schumachers berüchtigten Check gegen Patrick Battiston im Halbfinale der WM 1982. Neben ter Stegen stand auch Ex‑Dortmunder Julian Brandt im Startelf von Ajax. Für Eindhoven trafen in der ersten Halbzeit Ricardo Pepi (ehemals FC Augsburg) und Lutsharel Geertruida (ehemals RB Leipzig), während Tolu Arokodare den zwischenzeitlichen 1:1‑Ausgleich für die Gastgeber erzielte.