WM
Broos lehnt Südafrikas Angebot ab, SAFA steht vor Trainer‑Suche
Im stillen Büro von Johannesburg unterschrieb Hugo Broos die Unterlagen, die seine fünfjährige Amtszeit beenden, und lehnte das Angebot Südafrikas ab, weiterhin Cheftrainer zu bleiben, während der Verband plant, seinen Abschied am Freitag bekannt zu geben, nachdem er Bafana Bafana zu historischen Erfolgen geführt hat.
Die für Freitag geplante Pressekonferenz wird bestätigen, dass Broos am Ende seines Vertrags gehen wird, trotz des Wunsches der SAFA, dass er bis zur Afrikameisterschaft 2027 im Amt bleibt. Berichten zufolge kam das Angebot zu spät, damit der 74-Jährige es annehmen kann.
Broos führte Südafrika zur Bronzemedaille bei der Afrikameisterschaft 2023 und erzielte damit den ersten Podiumsplatz des Landes in der jüngeren Geschichte des Turniers. Dieser Erfolg fügte seiner Bilanz mit der Bafana-Mannschaft ein neues Kapitel hinzu.
Er brachte Bafana Bafana zudem zurück zur FIFA-Weltmeisterschaft, wo das Team zum ersten Mal die K.o.-Runde erreichte. Dieser WM-Auftritt stellte einen Meilenstein für den südafrikanischen Fußball während seiner Amtszeit dar.
Der Belgier hat signalisiert, dass er bereit ist, sich aus dem Vollzeittraineramt zurückzuziehen, und erklärte, er wolle nicht „auf der Bank sterben“ nach fast 40 Jahren im Management. Außerdem betonte er seinen Wunsch, sich zurückzuziehen, solange er das Spiel noch genießen kann.
Broos sagte, er wolle mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, habe aber die Tür für eine beratende oder scouting‑bezogene Tätigkeit im südafrikanischen Fußball offen gelassen. Lesen Sie die offizielle Erklärung des Verbands für weitere Details zu seinem zukünftigen Engagement.
Die bevorstehende Ankündigung wird zudem den Plan der SAFA skizzieren, einen neuen Cheftrainer vor den Qualifikationsspielen zur Afrikameisterschaft 2027 zu benennen, nachdem Broos’ fünfjähriger Vertrag ausgelaufen ist. Die Suche nach einem Nachfolger beginnt, während die Nation auf den jüngsten Erfolgen aufbauen will.