Brighton lehnt zwei Tottenham‑Angebote für Jan Paul van Hecke ab
Brighton-Chef Paul Barber sagte, Tottenham habe bereits zwei Angebote für den niederländischen Innenverteidiger Jan Paul van Hecke zurückgewiesen bekommen. Die Haltung des Vereins zeigt, dass sie den Verteidiger als Schlüsselspieler ansehen.
Van Hecke kam 2020 von NAC Breda für 2 Millionen Pfund zu Brighton. Er befindet sich im letzten Vertragsjahr und wird mit rund 50 Millionen Pfund bewertet. Auch Liverpool und Newcastle werden mit dem Spieler in Verbindung gebracht.
Barber erklärte, dass Brighton Transfers tätigen müsse, die zu ihrem Modell passen und Fabian Hurzeler für eine weitere große Saison unterstützen. Er wies darauf hin, dass Brighton in den letzten beiden Spielzeiten jeweils den achten Tabellenplatz in der Premier League belegt und sich für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert habe. Der Verein will in diesem Wettbewerb weit kommen und gleichzeitig die Ligaleistung halten.
Tottenham hat bereits Andy Robertson im Leihverkehr von Liverpool verpflichtet. Man rechnet damit, dass Marcos Senesi kostenfrei von Bournemouth kommt. Van Hecke würde einen in der Premier League bewährten, körperlich sicheren und technisch versierten Spieler darstellen, der in einem Alter kommt, in dem Weiterentwicklung noch mit Zuverlässigkeit kombiniert werden kann.
Die Abwehrstruktur von Tottenham wurde in der vergangenen Saison als fragil beschrieben. Die Zukunft von Cristian Romero steht nach Sperren, Verletzungsausfällen und einer Reise nach Argentinien in der Kritik. Der Verein muss sich nun mit Fragen zu Vertrauen, Verfügbarkeit und Führung in der Defensive auseinandersetzen.
Brightons Warnung macht deutlich, dass jedes Angebot ihrer Bewertung entsprechen muss. Der Preis von 50 Millionen Pfund spaltet die Fans: Einige halten ihn für zu hoch für einen Spieler im letzten Vertragsjahr, andere argumentieren, dass Zuverlässigkeit ihren Preis hat. Zwei abgelehnte Angebote zeigen, dass Tottenham den Markt sondiert, und ihr nächster Schritt wird zeigen, ob sie das Ziel als Priorität behandeln.