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Champions League

Brajan Grudas Glücksball sichert Leipzig den ersten Champions‑League‑Sieg seit 2025

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Brajan Grudas Glücksball sichert Leipzig den ersten Champions‑League‑Sieg seit 2025

Während RB Leipzig nach einer missglückten Auftaktphase in der Champions League noch an seiner Heimstärke zweifelte, feierte der Offensivakteur Brajan Gruda nach seinem Tor des Tages gegen PSV Eindhoven einen lang ersehnten Sieg. Der 75.‑Minute‑Schlenzer brachte das Team nach 629 Tagen zum ersten Erfolg in der Königsklasse seit dem 2:1‑Sieg gegen Sporting Lissabon im Januar 2025.

Erste Chance und VAR‑Kontroverse

In der Schlussphase des Spiels ließen die Sachsen zahlreiche Chancen zu, bis ein abgefälschter Ball unerwartet im Netz landete. Vorher hatte der schottische Schiedsrichter Nicholas Walsh nach einer VAR‑Information einen Elfmeter gegeben, den er jedoch nach Rücksprache wieder zurückzog. Der VAR‑Einsatz sorgte für Aufsehen, weil Baku beim Kopfballduell mit Ruben van Bommel angeblich am ausgestreckten Arm getroffen wurde.

Trainer‑Entscheidungen und Spielverlauf

Trainer Martín Demichelis, der nach dem 6:0‑Sieg gegen Frankfurt nur Gruda nach einer überstandenen Bauchmuskelverletzung einsetzte, stellte das Team vor 43.187 Zuschauern mit Schwung auf. Torhüter Maarten Vandevoordt parierte frühzeitig, während PSV‑Keeper Matěj Kovář in der vierten Minute einen Schuss abwehrte. Trotz beiderseitiger Schwäche in der Chancenverwertung blieb das Spiel spannend, bis Grudas Schlenzer das 1:0 entschied.

Nationalspieler Ridle Baku lobte Gruda bei und betonte sein großes Potenzial: „Der hat sehr, sehr viel Potenzial, der Junge“, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu und bezeichnete den Sieg als „verdient“. Seine Worte spiegeln die Hoffnung wider, dass Leipzig die Form wiederfindet.

Der 37‑jährige Ivan Perišić, einst für Dortmund, Wolfsburg und Bayern aktiv, spielte eine Schlüsselrolle, indem er den abgefälschten Ball von Grudas Schuss unhaltbar für Kovář abwehrte und damit das Tor ermöglichte. PSV‑Trainer Peter Bosz hatte ein spektakuläres Duell erwartet, doch das einzige Tor blieb das von Leipzig.

Nach dem Spiel blieb das Ergebnis knapp: PSV feierte kurz den Ausgleich, doch das Tor von Obispo in der 82. Minute wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Damit blieb das 1:0‑Ergebnis bestehen und markierte den ersten Champions‑League‑Sieg für Leipzig seit über einem Jahr.

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