Brajan Gruda fällt aus – Klopp startet Nations‑League‑Phase mit 43 Spielern
Im Stadion von RB Leipzig, wo Brajan Gruda nach nur 25 Minuten bei der 0:2‑Niederlage gegen Bayer Leverkusen das Spielfeld verlassen musste, entsteht ein bitterer Schatten für den neuen Bundestrainer. Der 22‑jährige Offensivspieler erleidet eine Zerrung der seitlichen Bauchmuskulatur und verpasst damit sein mögliches Debüt für die deutsche A‑Nationalmannschaft.
Verletzung und Konsequenz
RB Leipzig bestätigte, dass Gruda aufgrund der Blessur nicht zur anstehenden Länderspielpause reisen kann. Die Untersuchung nach dem Spiel brachte Klarheit über die Schwere der Zerrung, sodass der Spieler in der kommenden Nations‑League‑Phase ausfällt.
Jürgen Klopp hatte Gruda im zweiten, 22‑Spieler‑umfassenden Kader eingeplant. Ohne Ersatz reduziert sich das Aufgebot von ursprünglich 44 auf 43 Akteure. Damit muss der neue Bundestrainer die erste Länderspielphase seiner Amtszeit mit einem Spieler weniger bestreiten.
Kaderwechsel und weitere Änderungen
Im Zuge des Ausfalls rückt Karim Adeyemi für die erste Länderspielwoche in den Kader, während das Bayern‑Talent Lennart Karl im zweiten Aufgebot die Stelle von Gruda übernimmt. Der DFB nennt als Grund für den Wechsel eine „Belastungssteuerung“.
Gruda, der zuvor 20 Einsätze für die deutsche U21 absolvierte, wartete seit Juni 2024 auf sein erstes A‑Nationalmannschafts‑Debüt. Beim 0:0‑Unentschieden gegen die Ukraine blieb er jedoch ungenutzt.
Nach Angaben der „“ dürfte eine längere Zwangspause nicht bevorstehen; erste Anzeichen deuten darauf hin, dass Gruda bereits nach der Länderspielpause wieder einsatzbereit sein könnte.
Während Gruda an seiner Genesung arbeitet, bleibt Jürgen Klopp vor seinem ersten Länderspiel als Bundestrainer mit einem leichten personellen Rückschlag konfrontiert, doch die deutsche Nationalmannschaft startet die Nations‑League‑Phase am 1. Oktober in München gegen Serbien und am 4. Oktober in Thessaloniki gegen Griechenland.