Borussia Mönchengladbach nach zwei Spieltagen im Keller, Nerven blank
Nach nur zwei Bundesligaspieltagen steht Borussia Mönchengladbach mit null Punkten, einer Tordifferenz von minus vier und dem 17. Tabellenplatz im Keller; die Stimmung im Verein brennt bereits komplett, die Nerven liegen blank, während der Blick in die Tabelle das Ausmaß der Krise verdeutlicht.
Im Tableau stehen die Fohlen aus Mönchengladbach mit exakt null Punkten, einer Tordifferenz von minus vier, auf dem 17. Platz. Der Baum brennt bereits komplett, und der Blick in die Tabelle bestätigt, dass die Stimmung im Keller tiefer liegt als das Ergebnis vermuten lässt. Nach nur zwei Bundesligaspieltagen hat das konsequente Nicht‑Verteidigen die Nerven blank gelegt, und noch nie war eine Bundesligasaison nach zwei Spieltagen entschieden.
Am vergangenen Samstag hörten die Besucher im Borussia‑Park die vielsagenden Töne, doch bereits nach 180 gespielten Minuten schaltete die Mannschaft in den Panikmodus. Die Fans reagierten mit lauten Pfeifkonzerten und riefen „Absteiger“, was die angespannte Stimmung weiter anheizte. Warum die Stimmung so schnell kippt, lässt das laute Pfeifkonzert deutlich werden.
Frühere Saisonkrisen und Personalwechsel
Als die Krise im Vorjahr eskalierte, sorgte Florian Neuhaus noch vor Saisonstart für Aufsehen, weil die „Don‑Rollo‑Affäre“ das Sommerloch füllte. Nach nur drei Spieltagen entließ Sportdirektor Roland Virkus Cheftrainer Gerardo Seoane, und Eugen Polanski übernahm interimistisch. Die 40‑jährige Mannschaft erreichte mit 38 Punkten den 12. Platz, doch die Probleme blieben.
Trainer Rouven Schröder betonte nach der 3:4‑Niederlage gegen Aufsteiger Elversberg, dass das Wichtigste sei, bei allem klar zu bleiben. Kapitän Tim Kleindienst kritisierte offen die Leistung und forderte, dass die jungen Spieler ihren Fokus für die vollen 90 Minuten hochfahren, während er selbst erklärte, dass er weniger TikTok schaue.
Fehlerhafte Defensivarbeit und Kinderfußball‑Mentalität
Die aktuelle Spielweise führt zu einer vogelwilden Absicherung, die bereits im 1:1‑Ausgleich gegen Elversberg auffiel, als David Mokwa nach einem Zweikampf über das halbe Feld zum Tor rannte. Gladbachs Defensivarbeit wirkte wie ein einseitiger Kinderfußball‑Ansatz, den der Trainer als Wahnsinn bezeichnete. Ko Itakura blieb dabei kaum beteiligt.
Trotz der Krise zeigte die Vorbereitung sieben Siege in sieben Spielen, darunter Erfolge gegen die TSG Hoffenheim und Aston Villa. Der Ligaauftakt gegen Leipzig endete mit einer 3:0‑Niederlage, doch die Offensivaktionen wurden als schnell und gut beschrieben, auch wenn die Einheit noch fehlt.