Champions League
Borussia Dortmunds Resilienz prägt knappen Champions-League-Auftritt
Borussia Dortmund hat den Champions-League‑Auftaktsieg gegen den FC Villarreal mit 3:2 eingeheimst, womit die Schwarzgelben ihren vierten Pflichtspielsieg in Folge feiern konnten. Lars Baron/GettyImages dokumentierte das Geschehen, und Baron hielt die Kamera bereit, als das Siegtor fiel. Wir zeigen, welche Erkenntnisse das Duell hervorgebracht hat.
Resilienz und vorherige Aufholjagd
Resilienz, laut Duden, bedeutet psychische Widerstandskraft und die Fähigkeit, schwierige Situationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Genau diese Eigenschaft zeigte Dortmund, das nur wenige Tage nach der kräftezehrenden Aufholjagd gegen die TSG Hoffenheim (3:2 nach 0:2) erneut nicht entmutigt war. Die Champions League stellt die höchste europäische Vereinswettbewerb dar.
Die Spanier spielten giftig in den Zweikämpfen, setzten immer wieder Nadelstiche nach vorne und hielten die Defensive sicher. Im Gegensatz dazu blieben die Schwarzgelben gelassen, warteten geduldig auf ihre Chance und behielten die Übersicht.
Frühere Debatten über das angebliche Dortmunder Unwort der Mentalität finden heute kaum noch Anklang, denn das Team beweist, dass es mental stark ist und Widerstände meistern kann.
Einzelne Akteure im Fokus
Mittelfeldspieler Felix Nmecha, der in der vergangenen Saison und bei der WM 2026 hervorstach, steckt laut Trainer Niko Kovac noch im Formtief. „Felix ist mit Sicherheit noch nicht da, wo er sein kann und wo er sein wird. … Er ist körperlich noch nicht auf dem Niveau, wo ich ihn gerne hätte, auf dem er sein kann und auf dem er auch schonmal war“, erklärte Kovac vor dem Spiel gegen Villarreal.
Nmecha durfte 75 Minuten auf dem Platz bleiben, setzte jedoch nur wenige Akzente und blieb im Zentrum weitgehend unauffällig.
Sein Teamkollege Joey Veerman zeigte dagegen deutlich mehr Präsenz, nachdem er bereits gegen Hoffenheim maßgeblich an der Aufholjagd beteiligt war. Auch Marcel Sabitzer verzeichnete mehr vielversprechende Aktionen als Nmecha.
Der Kontrast zwischen der kollektiven Resilienz des Teams und den individuellen Leistungsunterschieden verdeutlicht, dass Dortmund trotz persönlicher Schwächen weiterhin erfolgreich sein kann, solange die Mannschaftsmentalität stark bleibt.