Bitterer Auftakt für den HSV: Drei Neuzugänge ohne Startminute
Bitterer Auftakt für den HSV: Nach Niederlagen gegen Dortmund, Mainz und Leipzig steht der Hamburger SV nach dem dritten Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz, bevor am vierten Spieltag ein Heimsieg gegen den 1. FC Köln die Stimmung kurz aufhellt – von Dean Mouhtaropoulos/GettyImages.
Drei Niederlagen und letzter Tabellenplatz
Der HSV verlor die Begegnungen gegen den Dortmunder BVB, den 1. FSV Mainz 05 und den RB Leipzig, was zu einem katastrophalen Torverhältnis führte. Nach dem dritten Spieltag stand der Hamburger SV auf dem letzten Tabellenplatz. Die Niederlagen machten deutlich, dass die Mannschaft noch nicht auf das Niveau der Bundesliga vorbereitet ist.
Heimsieg gegen Köln und veränderter Kader
Am vierten Spieltag drehte sich das Blatt kurz, als die Rothosen zu Hause den 1. FC Köln besiegten. Der Heimsieg brachte zwar einen ersten Punkt, zeigte jedoch, dass die Probleme im Kader weiter bestehen. Der HSV startete die Saison 2026/27 mit einem deutlich veränderten Kader im Vergleich zur Vorsaison.
Neuzugänge im Fokus: Amoiko und Nadir
Kofi Amoako, deutscher U21‑Nationalspieler, kam im Sommer von Dynamo Dresden und hat bislang keine Pflichtspielminute für den HSV erhalten. Er saß zunächst auf der Bank, verpasste wegen einer Krankheit das Training und wurde von Co‑Trainer Loïc Favé als noch nicht bereit kritisiert. Favé sagte: „Ich glaube, der Sprung von der zweiten zur ersten Liga ist groß. Das haben auch andere Spieler und auch wir letztes Jahr gemerkt.“
Bilal Nadir kam ablösefrei aus Marseille, hat einen Marktwert von acht Millionen Euro und startete gegen Mainz, wurde jedoch nach 45 Minuten ausgewechselt. In den Spielen gegen Leipzig und Köln verbrachte der 22‑jährige Stürmer jeweils die vollen 90 Minuten auf der Bank, weil Albert Sambi Lokonga, Nicolai Remberg und Fabio Vieira die Mittelfeldplätze besetzen. Damit bleibt auch für Nadir die Chance auf regelmäßige Einsätze bislang aus.
Der bittere Start zeigt, dass die neuen Akzente noch keinen Einfluss auf das Ergebnis haben und dass die Konkurrenz um die Startplätze im Mittelfeld die jungen Neuzugänge weiter zurückhält. Ob die Rothosen aus den nächsten Spielen lernen, bleibt abzuwarten.