Bissecks ruhige Rückkehr stärkt Deutschlands Start gegen Griechenland
Im Berliner Olympiastadion, als die DFB‑Elf gegen Griechenland antrat, fiel sofort das ruhige Auftreten von Yann Aurel Bisseck auf – der Inter‑Mailand‑Verteidiger, der nach anderthalb Jahren Pause zurückkehrte, überzeugte in der Startelf von Bundestrainer Jürgen Klopp.
Starke Defensive, klare Rollen
Alexander Nübel, der Torwart von Besiktas Istanbul, zeigte während des gesamten Spiels Ruhe und behielt stets den Überblick. Bei Flanken und Ecken wirkte er souverän, ebenso im Passspiel, wobei er kaum gefährliche Situationen zu bewältigen hatte.
Einzige Ausnahme bildete der abgefälschte Schuss von Dimitrios Kourbelis, der zum Gegentor führte – hier war Nübel machtlos. Trotzdem blieb er ein verlässlicher Keeper, der das Tor sauber hielt.
Einzelkritik der neuen Akteure
Von den fünf neuen Akteuren, die Jürgen Klopp in die Startelf berief, überzeugte einzig Bisseck. In der Innenverteidigung zeigte er starkes Passspiel, gutes Stellungsspiel und ein sicheres Kopfballspiel. Bereits in der 17. Minute sah er eine Gelbe Karte, die er jedoch gut wegsteckte.
Josha Vagnoman brachte wenig Offensivkraft, während Jonathan Tah die Defensive zusammenhielt und im Aufbauspiel glänzte. Joshua Kimmich lieferte schöne Pässe, doch es fehlte an Kreativität, und er verpasste eine Freistoßchance gegen Konstantinos Tzolakis.
Weitere Offensivakteure wie Nathaniel Brown, Felix Nmecha, Bambasé Conté, Florian Wirtz, Karim Adeyemi, Serge Gnabry, Younes Ebnoutalib, Kevin Schade, Jonathan Burkardt, Anton Stach und Hennes Behrens konnten das Spiel nicht entscheidend beeinflussen und blieben meist blass.
Insgesamt zeigte das deutsche Team ein schwaches Angriffsspiel, insbesondere über die rechte Seite, während die Defensive, angeführt von Bisseck und Tah, stabil blieb. Das 0:1 gegen Griechenland bleibt ein Punkt, den die Mannschaft nach dem Spiel im Interview von Jonathan Tah als „Pleite“ bezeichnete.