Besten DFB‑Kapitän Kimmich fordert antwort von Jürgen Klopp
Joshua Kimmich, der 31‑jährige DFB‑Kapitän, nutzte das Interview nach dem 2:2‑Unentschieden von Bayern München gegen den FC Augsburg, um das dominierende Thema der internationalen Pause zu adressieren: seine Zukunft unter Bundestrainer Jürgen Klopp. Er betonte, dass Druck und Unsicherheit nach elf Jahren Profi‑Karriere keine Rolle mehr spielen.
Thema während der Länderspielpause
Während der jüngsten Länderspielpause drehte sich alles um die Frage, wie die Zukunft von Joshua Kimmich unter Jürgen Klopp aussehen könnte. Der DFB‑Kapitän hatte die ersten beiden Länderspiele gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) wie vereinbart verlassen.
Seine Münchner Kollegen Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof überzeugten beim 2:0‑Sieg über Serbien, dass Kimmichs Einfluss im Team nach wie vor stark ist.
Prominente Stimmen stellen Kimmich infrage
Oliver Kahn, Lothar Matthäus und Didi Hamann meldeten sich prompt zu Wort und stellten öffentlich den unumstrittenen Stammplatz des Leaders in Frage. Die Diskussion richtete sich dabei nicht nur auf den einzelnen Spieler, sondern auf die gesamte Leader‑Struktur im deutschen Nationalteam.
Kimmich reagierte darauf mit einer nüchternen Aussage: „Ehrlicherweise habe ich es gar nicht verfolgt, aber man kriegt es ja trotzdem mit, dass ein bisschen was los war.“ Er betonte, dass er sich seit elf Jahren im Geschäft auskenne und sich ausschließlich auf seine Leistung konzentriere.
Er erinnerte an seine bisherige Bilanz: „Das habe ich die letzten elf Jahre gemacht. Das werde ich weiterhin so machen. Am Ende spielen immer die Besten.“ Die letzten zehn Jahre habe er es geschafft, zu den Besten zu gehören, und er arbeite täglich daran, alle drei Tage seine Leistung zu zeigen.
Kimmichs eigene Perspektive und Zukunftspläne
Nach der Verletzung von Jamal Musiala hatte Kimmich gehofft, für die zweite Woche beim DFB‑Team bleiben zu können. „Ich wäre natürlich gerne geblieben, vor allem dann, als sich Jamal verletzt hat“, sagte er, fügte jedoch hinzu, dass er keinen Vorwurf an Jürgen Klopp habe.
Max Eberl, Bayern‑Sportvorstand, bezeichnete die Diskussion als „absolut absurd“ und bezeichnete Kimmich als unverzichtbaren Leader, der stets vorangehe. Der Kapitän plant, die Debatte im November auf dem Platz zu beantworten – im gewohnten Drei‑Tages‑Rhythmus.