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Berlin: UEFA‑Chef Čeferin erklärt Kandidatur, Infantino bleibt unangefochten

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Berlin: UEFA‑Chef Čeferin erklärt Kandidatur, Infantino bleibt unangefochten

Auf dem UEFA‑Gipfel in Berlin hat Präsident Aleksander Čeferin seine Kandidatur für eine vierte Amtszeit als UEFA‑Chef angekündigt, während ein direkter Herausforderer für FIFA‑Chef Gianni Infantino bislang fehlt.

„Anti‑Infantino‑Gipfel“ und die Kandidatur

Der kommunizierte Moment nach dem als „Anti‑Infantino‑Gipfel“ bezeichneten Treffen wurde von der Europäischen Fußball‑Union (UEFA) als Gelegenheit genutzt, um die einstimmige Bitte der 55 Mitgliedsverbände zu bestätigen. Das offizielle Kommuniqué lautete: „Aleksander Čeferin nimmt die einstimmige Bitte der 55 Mitgliedsverbände an.“

Damit signalisiert der Slowene, dass er erneut für das höchste Amt im europäischen Fußball antreten will, ohne jedoch gegen Infantino in den Ring zu steigen.

Fehlender Herausforderer für Infantino

Ein konkreter Name für einen Gegenkandidaten bei der FIFA‑Präsidentschaftswahl am 18. März in Rabat fehlt noch. Laut Bericht des „Guardian“ hat kanadischer Präsident Victor Montagliani bereits seine Kandidatur für das CONCACAF‑Präsidium bestätigt, doch ein möglicher Herausforderer für Infantino wurde noch nicht benannt.

UEFA‑Vizepräsidentin Laura McAllister betonte, dass ein Kandidat nötig sei, der den Fußball weltweit wieder vereinigt und die Governance stärkt, ohne jedoch einen konkreten Namen zu nennen.

Weitere Schritte und Reformforderungen

Bis Anfang November soll ein Kandidat gefunden werden; anschließend wird das UEFA‑Exekutivkomitee ein weiteres Treffen der 55 Mitgliedsverbände einberufen. Der DFB‑Präsident Bernd Neuendorf erklärte, dass nach dem Berliner Treffen ein Katalog für institutionelle Reformen der FIFA nach Zürich gesendet wurde, der klare Gewaltenteilung und eine begrenzte Präsidentenrolle fordert.

Im kommenden FIFA‑Council‑Meeting in Zürich, an dem sowohl Čeferin als auch Neuendorf teilnehmen, sollen die europäischen Vorstellungen weiter verdeutlicht werden. Gleichzeitig hat Infantino die einstimmige Unterstützung der afrikanischen Verbände auf Kap Verde erhalten, während Südamerika und Teile Ozeaniens ebenfalls zu seiner Seite stehen.

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