WM
Belgions dritte WM-Viertelfinalteilnahme in 12 Jahren widerlegt die Zweifler
Zum dritten Mal in vier Austragungen hat Belgien das Viertelfinale der Weltmeisterschaft erreicht. Eine solche Leistung hat bisher noch keine so kleine Nation in der Turniergeschichte geschafft.
Die neue Generation der Roten Teufel hat eine klare Botschaft gesendet, ohne dabei auf Thomas Meunier, Jérémy Doku, Kevin De Bruyne oder Romelu Lukaku angewiesen zu sein. Ihre kollektive Tiefe hat Belgien weiterhin unter den weltbesten Teams gehalten.
Die goldene Generation Belgiens galt lange als die einzige realistische Chance des Landes, den WM-Pokal zu gewinnen. Doch selbst ohne diesen größten Triumph hat das aktuelle Team den Status Belgiens unter den besten acht Mannschaften der Welt bewahrt.
Philips von Belgien schließt sich den Roten Teufeln in Los Angeles zum Viertelfinale an
Die EM 2021, die WM 2022 und die EM 2024 endeten jeweils enttäuschend, doch diese Rückschläge haben die Bedeutung von drei Viertelfinalteilnahmen seit 2014 nicht geschmälert. Nur Deutschland, die Niederlande und Italien können eine solche Konstanz in den letzten zwölf Jahren vorweisen. Die aktuelle Mannschaft hat eine deutliche Botschaft gesendet: Belgien bleibt eine Macht, mit der man rechnen muss – selbst über die Ära seiner berühmtesten Namen hinaus. Die auf der Bank gezeigte Stärke bietet frische Hoffnung für die Zukunft.IN BEELD: Sieg der Roten Teufel in Seattle weckt neue Hoffnung
Belgien hat mit diesem WM-Auftritt bewiesen, dass das Land nicht dazu bestimmt ist, in die Bedeutungslosigkeit zurückzufallen. Die Kampagne der Roten Teufel lässt noch Raum für Verbesserungen, doch die Grundlage ist solide. Die nächste Herausforderung wird darin bestehen, diese Dynamik zu nutzen und in den kommenden Turnieren noch größere Höhen zu erreichen.