Bundesliga
Beim spitzenreiter drohen erste aussetzer im Dortmunder Kader
Hendrik Deckers/GettyImages berichtet, dass Borussia Dortmund nach den ersten vier Spieltagen die Bundesliga anführt und als einziger Verein die perfekte Punkteausbeute vorweisen kann. Der Champions‑League‑Auftakt endete mit einem 3:2‑Sieg gegen den FC Villarreal, während die erste Pokalrunde mit 5:0 gegen HEBC Hamburg gewonnen wurde.
Der Kader harmoniert bereits früh gut und gewinnt auch enge Spiele, was das Team in seiner Anfangsphase besonders stark macht. Die Offensivabteilung profitiert vom neu entdeckten Sturmduo Serhou Guirassy und Fabio Silva, unterstützt von zwölf weiteren Spielern, die bereits Scorerpunkte beigetragen haben.
Starke Konkurrenz in der Abwehr
In der Defensive herrscht ein extremer Konkurrenzdruck, seit Nico Schlotterbeck nach einem Innenbandriss im Sprunggelenk zurückgekehrt ist und sofort wieder seinen Stammplatz eingenommen hat. Im Zentrum der Dreierkette steht Waldemar Anton als unangefochtener Kommandogeber.
Rechts hat sich der 19‑jährige Neuzugang Joane Gadou in Windeseile als echte Stütze etabliert und ergänzt die Abwehroptionen. Schlotterbeck zeigte nach seiner Verletzung keine Anzeichen von Formverlust und festigte damit die Innenverteidigung.
Bensebaini verliert Platz
Ramy Bensebaini, der in der Vorsaison 32 Einsätze absolvierte und 25 Mal in der Startelf stand, ist nach einem Platzverweis im Supercup gegen Bayern München und einer Rippenverletzung nur noch Bankdrücker. Er sammelte bislang lediglich 21 Bundesligaminuten nach seiner Rippenblessur.
Der Algerier hat zudem keinen Vertrag bis zum kommenden Sommer verlängert, da es bislang keine Argumente für eine Verlängerung gibt. Seine begrenzte Einsatzzeit wird durch die stabile Abwehr weiter eingeschränkt.
Emre Can fehlt langfristig nach einem Kreuzbandriss, wodurch Luca Reggiani, erst 18 Jahre alt und in der letzten Saison sieben Starts erzielt, nun als Nummer sechs in der Innenverteidigung rangiert. Trotz der Chance zu mehr Minuten bleibt er hinter den etablierten Spielern zurück.
Alles scheint rund zu laufen – doch wo sich eine Stamm‑Auswahl gefunden hat, bleiben zwangsläufig andere auf der Strecke. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Tiefe des Dortmunder Kaders den frühen Erfolg nachhaltig sichern kann.