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Champions League

Bayern‑Star kritisiert Schiedsrichter nach 3:3‑Unentschieden gegen Viking Stavanger

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Bayern‑Star kritisiert Schiedsrichter nach 3:3‑Unentschieden gegen Viking Stavanger

Im heimischen Stadion von FC Bayern München knisterte die Luft, als die Norweger von Viking Stavanger nach einem frühen 0:2 Rückstand das Spiel mit einem 3:3 ausglichen – ein Ergebnis, das die Münchner im Kampf um einen Top‑Acht‑Platz in der Champions League teuer zu stehen kam.

Spannung bis zur letzten Minute

Nach dem zweitägigen Rückstand drehte der deutsche Rekordmeister das Spiel in der zweiten Hälfte, doch ein Gelb‑Rote Karte gegen Michael Olise gab Stavanger wieder die Oberhand. Der norwegische Klub nutzte die Situation für den umjubelten Ausgleichstreffer in der 90. Minute.

Laimers Tirade nach umstrittener Entscheidung

In der 81. Minute wurde Konrad Laimer von Zlatko Tripic mit der Hand am Kopf getroffen. Obwohl Laimer am Boden lag, ließ Schiedsrichter Georgi Kabakov das Spiel weiterlaufen; Laimer musste das Feld verlassen und eine Minute am Spielfeldrand verbringen, obwohl er nicht behandelt wurde. Dadurch befand sich Bayern kurzfristig in doppelter Unterzahl.

Auf dem Platz zeigte Laimer sich in der Mixed Zone besonders kritisch gegenüber Kabakov. Er erklärte bei Prime Video: „Ich dachte, er trifft mich mit der Hand am Kopf. Und ich denke mir halt: Ist klar eine Karte. Schiri wollte ja sowieso eh pfeifen, was er wollte.“

Der 27‑jährige Österreicher fuhr fort: „Dann fragt er mich, ob ich medizinische Unterstützung brauche. Ich sage Nein und dann schickt er mich einfach raus. Ich dachte, die Regeln sind: Ich muss nur raus, wenn medizinische Unterstützung auf den Platz kommt.“

Laimer kritisierte abschließend den Schiedsrichter mit den Worten: „War jetzt auch nicht der beste Freund vom Schiri, und ich will jetzt auch gar nicht mehr über den reden.“ Seine Einschätzung, dass ein Spieler nur bei medizinischer Betreuung das Feld verlassen dürfe, ist nach den Regeln jedoch falsch – ein Schiedsrichter kann nach eigenem Ermessen kurzzeitig eine Auswechslung anordnen.

Die Frustration in München ist spürbar, nachdem das Team zum zweiten Mal in Folge ein Unentschieden einfahren musste. Trotz der offensiven Aufholjagd bleibt klar, dass der Schiedsrichter nicht allein für den erneuten Punktverlust verantwortlich ist, doch die umstrittenen Entscheidungen haben die Stimmung nachhaltig getrübt.

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