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Bayern‑Frauen schwanken zwischen Frust und Stolz auf dem Oktoberfest
Nach dem enttäuschenden Auftakt in der Champions‑League schwanken die Bayern‑Frauen zwischen Ernüchterung und Zuversicht, während sie am Mittwoch die Wiesn besuchen. Giulia Gwinn hätte das Frustbier am Oktoberfest lieber gemieden und betont, dass das Bier mit drei Punkten besser geschmeckt hätte.
Erste Europapokal‑Nacht: 2:2 gegen Manchester City
Der 2:2 (2:1) Endstand gegen Manchester City ließ die Mannschaft nach einer überragenden ersten Halbzeit mit 2:0‑Führung zurück. Ein kurioser Pyro‑Gegentreffer, ein Einbruch und das späte Ausgleichstor von Nationalspielerin Carlotta Wamser bestimmten das Spiel.
Barcala, der Trainer, bezeichnete die erste Halbzeit als „eine der besten Leistungen, seitdem ich hier bin“, während Klara Bühl von einer „mehr als stolzen“ Darbietung sprach.
Stimmen aus dem Team und Management
DFB‑Kapitänin Giulia Gwinn sagte nach dem Dämpfer: „Ich denke, das Bier würde mit drei Punkten besser schmecken.“ Sie fügte hinzu, dass das Oktoberfest‑Besuch trotzdem ein „schöner Abend“ sei.
Direktorin Bianca Rech fasste die Stimmung zusammen: „Irgendwie ein bisschen enttäuschend, aber trotzdem auch stolz.“ Sie erinnerte an die „überragende erste Halbzeit“ und die 2:0‑Führung.
Ausblick auf die kommenden Aufgaben
In der kommenden Woche steht das erste Auswärtsspiel in der Champions‑League gegen Benfica Lissabon an, ein Sieg wird fast zur Pflicht, weil in der Liga noch Schwergewichte wie FC Barcelona und Paris Saint‑Germain auf dem Spielplan stehen.
Der Fokus liege bereits auf dem Pokalspiel am Sonntag um 15:00 Uhr gegen Borussia Mönchengladbach, das im Sky übertragen wird. Nach diesem Spiel soll das Bier wieder besser schmecken, so Gwinn.
Ambitionen und Realismus
Barcala betonte, dass die Mannschaft „auf dem richtigen Weg“ sei, doch die hohen Ambitionen, den Champions‑League‑Finale zu erreichen, seien derzeit zu hoch. Trotzdem zeigten die Spielerinnen, wozu sie fähig sind, wenn auch nicht über die vollen 90 Minuten.