Bundesliga FRAUEN
Bayern-Frauen nach Plan in der Frauen-Bundesliga, doch Giulia Gwinn erleidet Riss
Im Spitzenspiel der Frauen‑Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt setzten die Münchnerinnen mit einem goldenen Tor von Klara Bühl in der 18. Minute ihre Tabellenführung fort, bevor Giulia Gwinn kurz vor Schluss das Spielfeld nach einer schweren Verletzung verlassen musste.
Siegreicher Auftritt gegen Eintracht Frankfurt
Der FC Bayern München traf auf Eintracht Frankfurt und dominierte das Spiel. Das entscheidende Tor fiel nach nur achtzehn Minuten, als Klara Bühl den Ball im Strafraum verwertete und damit die 1:0‑Führung erzielte. Durch den Treffer bestätigten die Bayern‑Frauen ihre Spitzenposition in der Frauen‑Bundesliga.
Verletzung von Giulia Gwinn und ihre Folgen
Kurz vor Schluss knickte Giulia Gwinn unglücklich um und musste verletzt ausgewechselt werden. Der FC Bayern München teilte über die Plattform X mit, dass die 27‑jährige Außenverteidigerin einen Außenbandriss am Sprunggelenk erlitten habe. Die Diagnose bedeutet, dass sie für mehrere Wochen ausfällt und die anstehenden Länderspiele gegen Australien am 9. Oktober sowie Japan am 13. Oktober verpasst.
Gwinns Pech reicht bereits zurück: In ihrer Karriere zog sie zweimal einen Kreuzbandriss und beendete zuletzt die Saison mit einer Schulterverletzung. Der aktuelle Riss fällt zudem in ein ungünstiges Moment, da ihr Vertrag im kommenden Sommer ausläuft und sie damit keine Verhandlungsbasis für eine mögliche Verlängerung hat.
Trotz der Verletzung wird erwartet, dass der FC Bayern München die 27‑jährige Spielerin gern verlängern würde. Wie bei Klara Bühl beobachtet auch das europäische Spitzensport‑ Umfeld die Situation genau, doch für Gwinn steht jetzt die Rehabilitation im Vordergrund.