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Champions League FRAUEN

Bayern-Frauen kämpfen um Top‑Vier, doch Real‑Madrid zwingt zum Rückschlag

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Bayern-Frauen kämpfen um Top‑Vier, doch Real‑Madrid zwingt zum Rückschlag

Während die Bayern-Frauen nach einem frühen Rückstand gegen Real Madrid noch einmal zurückkamen, endete das Spiel erneut mit einem Dämpfer, weil sie das 2:2 nicht übertreffen konnten – ein zweites Mal in dieser Saison, nachdem sie bereits gegen Manchester City im ersten Heimspiel gescheitert waren.

Im Rückspiel der Champions League‑Gruppe um die Top‑Vier musste sich das Team von Trainer José Barcala erneut mit Real Madrid messen. Nach einem schnellen 0:2‑Rückstand gelang den Bayern ein erneuter Anschlusstreffer, doch das Endergebnis blieb bei 2:2 (1:2). Damit wiederholte sich das Muster, das bereits im ersten Heimspiel gegen Manchester City in dieser Saison zu beobachten war.

Athenea (7.) und die frühere Münchnerin Lineth Beerensteyn (22.) brachten die Gäste um Nationalspielerin Elisa Senß früh in Führung. Die frühe Führung der Gäste ließ die Bayern zunächst zurückfallen.

Edna Imade (31.) und Momoko Tanikawa (52.) glichen vor 6 239 Fans im Sportpark Unterhaching für die Münchnerinnen aus. Die Fans sahen zu, wie die Bayern das Spiel wieder ins Gleichgewicht brachten.

Nach drei Spieltagen der Ligaphase steht das Team mit fünf Punkten da. Der Double‑Sieger aus der Bundesliga kämpft nun um einen Platz unter den Top‑Vier, der eine direkte Qualifikation für das Viertelfinale sichern würde.

Kommende Herausforderungen

Am 10. November reisen die Bayern nach Paris Saint‑Germain, gefolgt von Duellen gegen Austria Wien und den Titelverteidigern FC Barcelona. Diese Begegnungen stellen die nächsten harten Brocken im Kampf um die Top‑Vier dar.

Taktik und Aufstellung

Barcala verzichtete nach dem überzeugenden 5:1‑Sieg gegen RB Leipzig auf große Experimente. Tanikawa, Klara Bühl und Pernille Harder, die von Montag auf Dienstag noch für die Ballon‑d’Or‑Verleihung nach London gereist waren, standen erneut in der Startelf. Bühl sorgte über die linke Seite für viel Tempo, doch die Bayern konnten ihre Überlegenheit in der ersten Halbzeit selten sauber ausspielen.

Die Gäste, bei denen neben Senß auch die ehemalige Nationaltorhüterin Merle Frohms von Beginn an spielte, zeigten sich eiskalt. „Wir waren ein bisschen überrumpelt von deren Offensivpower“, sagte die verletzte Giulia Gwinn zur Halbzeit im ZDF.

Der Anschlusstreffer von Imade, die nach einer Ecke von Bühl traf, beflügelte die Bayern. Tanikawa traf kurz nach Wiederanpfiff zum Ausgleich.

In der offenen Partie hatten die Bayern im Anschluss die besseren Chancen. Die eingewechselte Sophie Proost (90.+2) traf in der Nachspielzeit den Pfosten.

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