Bundesliga
Bayern‑Chef Dreesen verspottet dortmunds anspruch beim Oktoberfest
Nach dem 7:0‑Kantersieg gegen Union Berlin präsentierte sich der FC Bayern München in bester Laune auf dem Oktoberfest, wo Bayern‑Boss Jan‑Christian Dreesen die aktuelle Tabellensituation kommentierte. Gleichzeitig feierte Borussia Dortmund nach dem 1:0‑Erfolg beim VfB Stuttgart den ersten Tabellenplatz der Bundesliga.
Bayern feiert nach 7:0‑Sieg
Nach dem 7:0‑Kantersieg gegen Union Berlin zog der FCB mit strahlender Stimmung zum Oktoberfest. Die Spieler genossen das bayerische Volksfest, während die Medien die dominante Leistung lobten.
Ein 0:0‑Unentschieden beim FC Schalke ließ Bayern jedoch mit zwei Punkten Rückstand auf den BVB zurück. Trotz dieses Rückstands betonte das Management, dass die frühe Tabellenkonstellation in München nicht überbewertet wird.
Dortmund führt die Tabelle an
Nach dem 1:0‑Erfolg beim VfB Stuttgart begrüßt Borussia Dortmund derzeit die Tabellenspitze der Bundesliga. Der Sieg brachte dem BVB den Vorsprung, den er nach den beiden vorherigen Saisons mit 25 bzw. 16 Punkten Rückstand nicht erreichen konnte.
Der BVB überzeugt bislang mit einer sattelfesten Defensive und einem ordentlichen Offensivspiel, angeführt von dem formstarken Serhou Guirassy. Diese Kombination lässt die Konkurrenz zu Bayern enger erscheinen.
Dreesen und Ricken im Schlagabtausch
„Da sind wir völlig entspannt, es ist doch herrlich. Da schreiben ja immer alle, dass die Liga langweilig wäre, das kann ich nicht erkennen“, sagte Bayern‑Boss Jan‑Christian Dreesen am Rande der ausgelassenen Feierlichkeiten.
„Wir sind der Verfolger von Dortmund und werden sie dann schon jagen!“, fuhr Dreesen fort. Auf die Aussage reagierte BVB‑Boss Lars Ricken: „Für die Bayern wollen wir natürlich auch herausfordernd sein. Es geht auch schon mal darum, die Bayern ein bisschen zu ärgern, dass sie eben noch nicht da stehen, wo sie sich selber sehen.“
Der FCB wird sich Ausrutscher wie auf Schalke nur selten erlauben und hat das Potenzial, eine weitere übermächtige Saison unter Vincent Kompany zu spielen. Damit gilt für den BVB: Wer den Titel angreifen will, muss seine Hausaufgaben fast fehlerfrei erledigen.