Bayern ändert kurs bei Arijon Ibrahimovic – Last‑Minute‑Irritation
Ein lautes Kamerablitzlicht traf den 20‑jährigen Arijon Ibrahimovic, als Sportdirektor Christoph Freund im offiziellen Pressefoto lächelte – ein, das den Abschied des Toptalents vom FC Bayern einläutet. Der Kopfstoß, den sein Berater fühlte, folgt auf Hoffnungen, die Bayern setzten, und einen Last‑Minute‑Kurswechsel.
Der deutsche Rekordmeister setzte große Hoffnungen in den 20‑jährigen Arijon Ibrahimovic, bevor er am 7. Juli bei der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung verkündete, dass er fest eingeplant sei. Noch am selben Tag vollzog Bayern jedoch einen Last‑Minute‑Kurswechsel, ein Vorgehen, das sofort Irritationen auslöste.
Sportdirektor Christoph Freund lächelte auf dem offiziellen Pressefoto in die Kamera und sagte: „Jetzt geht es für ihn nicht mehr allein ums Lernen – jetzt geht es ums Angreifen, hier beim FC Bayern!“ Damit wollte Freund signalisieren, dass Ibrahimovic nun aktiv in die Offensive eingebunden werde.
Ibrahimovic erzielt ersten Bundesliga‑Treffer
Zwei Monate später hat er bereits ein Bundesliga‑Spiel und einen Treffer vorzuweisen, steht nach zwei Siegen in zwei Spielen an der Tabellenspitze – jedoch nicht mit dem Rekordmeister, sondern mit dem FC Augsburg.
Ursprünglich sollte er die Back‑Up‑Rolle des unermüdlichen Dauerbrenners Luis Diaz übernehmen, doch Sportboss Max Eberl erklärte kurz vor dem Deadline‑Day, dass man für beide Seiten offen bleiben wolle.
Augsburg sichert Leihe mit Kaufoption
Berater Roman Rummenigge fühlte sich nach dem abrupten Eberl‑Vorstoß „vor den Kopf gestoßen“ und bezeichnete die Irritation als maximal irritierend. Es war ein überraschender Schritt, der ihn maximal irritierte.
Werder Bremen hatte ebenfalls Interesse gezeigt, doch am Ende erhielt der FC Augsburg die Leihe bis Saisonende mit einer Kaufoption von acht Millionen Euro. Freund betonte, Ibrahimovic sei ein junger Spieler mit großartigen Anlagen, der in dieser Phase regelmäßig Spielpraxis brauche.
Unter Trainer Manuel Baum startete Ibrahimovic in seinem ersten Spiel für die Fuggerstadt in der Startelf und steuerte den Treffer zum 4:1‑Sieg gegen Eintracht Frankfurt bei.
Eine klare Erklärung für den plötzlichen Kurswechsel bleibt aus, doch Kritik aus der Fanbasis, die ihm zuvor die nötige Klasse abgesprochen hatte, hat nachgelassen. Vor dem Hintergrund des überraschenden Kurswechsels bleibt die Frage offen, wie offen Ibrahimovic für einen Abgang vom deutschen Rekordmeister tatsächlich war.